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  • Toni Ulrich

    Kaltbach (LU) Toni Ulrich

    Ich, als Profi-Bauer, vertraue der LANDI. Die Ratschläge des dortigen Pflanzenbauspezialisten Toni Rogenmoser bewähren sich.

  • Manfred Ledermann

    Milchproduzent Bild mit Manfred Ledermann

    Die LANDI verfügt über ein breites Sortiment.

  • Othmar Schwizer

    Schweinezüchter Otthmar Schweizer

    Bei der LANDI schätze ich, dass ich die Unternehmensausrichtung als Landwirt und Genossenschaftsmitglied mitbestimmen kann.

  • Reto Joos

    Schuders Reto Joos

    Ich kaufe seit «ewigen Zeiten» in der LANDI ein. Hier stimmt es einfach, deshalb bin ich rundum zufrieden.

  • Hans-Rudolf Ratz

    Pusserein Hans-Rudolf Ratz

    Wenn ich etwas für meinen Hof brauche – von Ersatzteilen der Melkmaschine bis zum Viehhüter – komme ich in die LANDI, denn hier finde ich alles.

  • Adrian Rippstein

    Landwirt, Kienberg Adrian Rippstein

    Ich kann mich jederzeit auf die Qualität verlassen und Preis und Leistung stimmen überein.

  • Urs Pfister mit Yannick

    Landwirt, Altishofen Urs Pfister mit Yannick

    In der LANDI kann ich auf kompetente Beratung sowie freundliche Bedienung zählen. Deshalb kaufe ich hier nicht nur Futtermittel, sondern auch viele andere Produkte ein.

Posch mit Potenzial

18.01.2010

Moderne Brennholzaufbereitung ist mehr als Holz zerkleinern. Sowohl der private, wie auch der professionelle Produzent von Stückholz benötigt heute Präzisionsmaschinen, die durch Sicherheit, Langlebigkeit und robuste Bauweise einen dauerhaften Einsatz garantieren. Darauf hat sich das österreichische Unternehmen Posch spezialisiert, das eine breite Palette von Kurz- und Meterholzspaltern, Kreissägen und Schneidspalt-Maschinen anbietet. Insgesamt sind es 27 Grundtypen, die je nach Leistungsstärke oder Antriebsvarianten kundenindividuell spezifiziert werden können.

  • Dank moderner Technik lässt sich Brennholz heute mit Leichtigkeit verarbeiten.
  • Posch-Firmenchef Johann Tinnacher (links) zusammen mit Posch-Immporteur Franz Fankhauser, Chef der Firma Althaus in Ersigen.
  • Blick in die Produktion: Hier entsteht ein Schneidspalter vom Typ «Spaltfix K-450».
  • Wichtig für die Zukunft: Die Entwicklungsabteilung von Posch.
  • Kreissägen dürfen nicht fehlen, wo Holz zerkleiner wird.
  • Waagrechtes spalten mit dem «Splitmaster».
  • Mit dem «Autosplit» lässt sich auf elegante Weise Anfeuerholz produzieren.
  • Neu: der Schneidspalter «Spaltfix S-350» mit einer Spaltkraft von 12 t  und Verarbeitungsdurchmesser bis 35 cm.
  • Verschiedene Ausführungen von Spaltmessern können bis 18 Scheiter aus einem Stamm erzeugen.
  • Mit dem «Packfix» lässt sich ein stapelbarer «Holzpack» formen.
Bei den Spaltgeräten reicht die Palette vom Heimgerät «Homesplit» mit einer Spaltkraft von 6t und einer verarbeitbaren Länge von 55cm bis hin zum zapfwellenbetriebenen «Hydrocombi» (maximal 30t, 1.10m). Technische Details, wie das schräge Spaltmesser – allenfalls ergänzt zum Spaltkreuz – für mehr Spaltleistung, die patentierte Holzhaltespitze, damit auch dünnes oder schräg abgesägtes Holz fixiert werden kann, oder die mechanische Stammhebevorrichtung für die Schonung des Rückens, zeugen von einer praxisorientierten Entwicklung. Im Segment der waagrechten Spaltgeräte stechen die «Splitmaster» (bis 55t Spaltkraft) hervor, die es in verschiedenen Antriebs- und Anbauvarianten, mit hydraulischer Hebevorrichtung oder mit integriertem Ladekran mit einer Reichweite von 6m gibt. Für das gewerbliche Herstellen von Anfeuerholz hat Posch die automatische Spaltmaschine «Autosplit» entwickelt, mit der im 3-Sekunden-Takt fix-fertige Anzündscheite bis 20cm Länge, abgefüllt in Säcke, produziert werden können.
Wo Holz zerkleinert wird, sind meistens auch Kreissägen gefragt. Das Angebot in diesem Bereich reicht von Tisch- über Wipp- bis hin zu kombinierten Tisch-Wipp-Sägen, die mit Elektro-, Benzinmotor oder via Zapfwelle des Traktors betrieben werden können. Waren früher diese Kreissägen ein Schrecken für jedes Trommelfell, reduzieren heute spezielle Sägeblätter («Widia») diese Geräuschemissionen markant.
Für den Profi gedacht sind die Hochleistungssägen «Cutmaster» und «Autocut» (mit automatischem Holzvorschub), die in Kombination mit einem hydraulisch angetriebenen, höhenverstellbaren Förderband auch gleich den Abtransport des Stückguts bewerkstelligen. Generell ist das Handling von Stückholz wohl jener Punkt, der noch am wenigsten effizient ist. Mit dem «Packfix» – ursprünglich eine Schweizer Erfindung – hält nun Posch eine praktische Lösung bereit. Mit dem Förderband wird eine auf einer Palette stationierte Trommel mit Scheitern gefüllt. Sobald diese Trommel voll ist, umwickelt ein seitlich angebrachter Rotationsarm von unten beginnend die Trommel mit einem Netz. Gleichzeitig wird die Trommel nach oben gezogen, so dass am Ende des Vorgangs ein manövrierfähiger und stapelbarer «Holzpack» entsteht.
Drei Arbeitsschritte – schneiden, spalten und verladen – mit einem Gerät: Dies ist das Markenzeichen der Schneidspalt-Maschinen. Posch hat gerade in den vergangenen fünf Jahren in diesem Segment zu gelegt und neue Maschinen entwickelt. Erst kürzlich kamen mit den Modellen «Spaltfix S-350» und «Spaltfix K 540» Neuheiten auf den Markt. Diese Geräte sind mit Querförderer und hydraulischem Einzugsband ausgerüstet, welche die Stämme bis 55cm Durchmesser ans Messer liefern, wo sie in kleine handliche Stämme zersägt werden. Von da geht es weiter zum Spalten (je nach Ausführung bis zu 18 Holzscheite) und am Ende wird das Holz über ein Förderband abtransportiert.
Künftige Herausforderungen sieht Firmenchef Johann Tinnacher in der Akquisition neuer Absatzmärkte, wobei insbesondere Osteuropa diesbezüglich noch Potenzial bietet. Dann geht es darum, die Maschinen weiter zu perfektionieren. «Obwohl das Meterholz auch künftig eine wichtige Rolle spielen wird, sehen wir einen Trend zu Schneidspalt-Maschinen, die in einem Arbeitsgang Stämme zu Stückholz beliebiger Länge verarbeiten können», betont Tinnacher. Wichtig für die Entwicklung der Geräte sei stets auch die Schlüsselfrage, ob das Holz zur Maschine, oder die Maschine zum Holz müsse. Grosse Verarbeiter würden eher die erste Variante wählen, um ihre Maschinen möglichst dauernd auslasten zu können, während der klassische Lohnunternehmer dann eher auf die zweite Variante und auf mobile Geräte setze, meint Tinnacher. Weiters beschäftigen auch Sicherheitsaspekte die Entwicklungsabteilung. Hier habe man schon vieles erreicht (z.B. mit der Zweihand-Bedienung), müsse insgesamt aber aufpassen, dass man nicht übers Ziel hinausschiesse und mit zu strengen Vorschriften die Effizienz allzu sehr vernachlässige, heisst es bei Posch.
Posch ist ein mittelständisches Familieunternehmen mit 160 Mitarbeitenden, das heute in dritter Generation von Johann und Petra Tinnacher geführt wird. Als Marktführer in Europa stellt das in Leibnitz (A) domizilierte Unternehmen jährlich über 10000 Maschinen her, von denen 80% in den Export gehen. Schweizer Importeur ist die Firma Althaus in Ersigen (BE), die ihrerseits rund 250 Händler in der ganzen Schweiz beliefert.
www.posch.com
» www.althaus.ch
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