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Frag LANDI Andi!

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  • Toni Ulrich

    Kaltbach (LU) Toni Ulrich

    Ich, als Profi-Bauer, vertraue der LANDI. Die Ratschläge des dortigen Pflanzenbauspezialisten Toni Rogenmoser bewähren sich.

  • Manfred Ledermann

    Milchproduzent Bild mit Manfred Ledermann

    Die LANDI verfügt über ein breites Sortiment.

  • Othmar Schwizer

    Schweinezüchter Otthmar Schweizer

    Bei der LANDI schätze ich, dass ich die Unternehmensausrichtung als Landwirt und Genossenschaftsmitglied mitbestimmen kann.

  • Reto Joos

    Schuders Reto Joos

    Ich kaufe seit «ewigen Zeiten» in der LANDI ein. Hier stimmt es einfach, deshalb bin ich rundum zufrieden.

  • Hans-Rudolf Ratz

    Pusserein Hans-Rudolf Ratz

    Wenn ich etwas für meinen Hof brauche – von Ersatzteilen der Melkmaschine bis zum Viehhüter – komme ich in die LANDI, denn hier finde ich alles.

  • Adrian Rippstein

    Landwirt, Kienberg Adrian Rippstein

    Ich kann mich jederzeit auf die Qualität verlassen und Preis und Leistung stimmen überein.

  • Urs Pfister mit Yannick

    Landwirt, Altishofen Urs Pfister mit Yannick

    In der LANDI kann ich auf kompetente Beratung sowie freundliche Bedienung zählen. Deshalb kaufe ich hier nicht nur Futtermittel, sondern auch viele andere Produkte ein.

Produkte für den Landwirt

Eigenverantwortung wahrnehmen

19.01.2010

An einem mit Spannung erwarteten Vortrag am «Agroinfo» von Syngenta in Neerach (ZH) ging Bundesrat Ueli Maurer auf die Chancen und Gefahren eines Agrarfreihandels mit der EU ein. Unabhängig davon, wie die Verhandlungen und politischen Abstimmungen schliesslich ausgehen, ermutigte er die zahlreich angereisten Landwirte, sich auf ihre Stärken zu besinnen und unternehmerisch zu sein, um die künftigen Herausforderungen meistern zu können.

  • Bundesrat Ueli Maurer.
Wichtig sei, die Leistungen der Landwirtschaft gegenüber den Nachbarn, im Dorf, Verein und natürlich in der Politik zu verdeutlichen. Die Unterstützung bei der Bevölkerung kann der Landwirtschaft helfen, falls 2012 oder 2013 gegen den Agrarfreihandel mit der EU das Referendum ergriffen wird. Vorerst müssen aber noch die Ergebnisse der Verhandlungen im Parlament (2012) abgewartet werden.

Als Vorteil eines Agrarfreihandels mit der EU wird erwähnt, dass die Konsumenten dank günstigeren Lebensmitteln jährlich 2 Mia. Fr. einsparen könnten. Für die Landwirtschaft, aber auch für manche Verarbeiter von Agrarprodukten sieht die Rechnung negativer aus, wie Ueli Maurer in seinem Vortrag erklärte. Realistische Prognosen ergäben, dass der Selbstversorgungsgrad mit einheimischen Lebensmitteln von heute 60 auf etwa 30% sinken würde. Entsprechend viele Arbeitsstellen würden in der Landwirtschaft und in den vor- und nachgelagerten Bereichen verloren gehen. Chancen bietet der Export von Schweizer Agrarprodukten. Doch da darf man sich keine Illusionen machen. Ueli Maurer erwähnte das Paradebeispiel des Käseexportes, der ab 2000 gesunken und nun wieder zirka auf demselben Niveau wie vor zehn Jahren ist, während die Importe konstant zugenommen haben.

In einem weiteren Referat am Syngenta-Agroinfo ging Ueli Vögeli, Direktor vom Strickhof Lindau (ZH) auf den Wert der Bildung in der Landwirtschaft ein. Aktuell bräuchte es in der Schweiz pro Jahr rund 500 Hofnachfolger. Da hält die Anzahl der Schüler an den landwirtschaftlichen Bildungszentren nicht ganz mit. Hinzu kommt, dass ausgebildete Landwirte auch in anderen Branchen sehr gefragt sind, so Ueli Vögeli. Die neue dreijährige Berufslehre, bei der nicht Fächer, sondern konkrete Praxishandlungen im Vordergrund stünden, habe gut gestartet. Ueli Vögeli appellierte an die Anwesenden, sich nicht auf die Politik zu verlassen, sondern selber Eigenverantwortung zu übernehmen. Um dies zu können, sei regelmässige Weiterbildung von hohem Nutzen.

Cristoph Mäder, Mitglied der Geschäftsleitung von Syngenta, versicherte in einer kurzen Ansprache, dass Syngenta die 2009 aufgetretenen Lieferengpässe bei den Pflanzenschutzmitteln behoben habe. Grund für die Lieferschwierigkeiten sei die grosse weltweite Nachfrage nach Syngenta-Produkten gewesen. Nun seien die nötigen Personal- und Raumkapazitäten vom Konzern bewilligt worden.
Matthias Roggli MR

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