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Frag LANDI Andi!

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  • Toni Ulrich

    Kaltbach (LU) Toni Ulrich

    Ich, als Profi-Bauer, vertraue der LANDI. Die Ratschläge des dortigen Pflanzenbauspezialisten Toni Rogenmoser bewähren sich.

  • Manfred Ledermann

    Milchproduzent Bild mit Manfred Ledermann

    Die LANDI verfügt über ein breites Sortiment.

  • Othmar Schwizer

    Schweinezüchter Otthmar Schweizer

    Bei der LANDI schätze ich, dass ich die Unternehmensausrichtung als Landwirt und Genossenschaftsmitglied mitbestimmen kann.

  • Reto Joos

    Schuders Reto Joos

    Ich kaufe seit «ewigen Zeiten» in der LANDI ein. Hier stimmt es einfach, deshalb bin ich rundum zufrieden.

  • Hans-Rudolf Ratz

    Pusserein Hans-Rudolf Ratz

    Wenn ich etwas für meinen Hof brauche – von Ersatzteilen der Melkmaschine bis zum Viehhüter – komme ich in die LANDI, denn hier finde ich alles.

  • Adrian Rippstein

    Landwirt, Kienberg Adrian Rippstein

    Ich kann mich jederzeit auf die Qualität verlassen und Preis und Leistung stimmen überein.

  • Urs Pfister mit Yannick

    Landwirt, Altishofen Urs Pfister mit Yannick

    In der LANDI kann ich auf kompetente Beratung sowie freundliche Bedienung zählen. Deshalb kaufe ich hier nicht nur Futtermittel, sondern auch viele andere Produkte ein.

In der Kälberaufzucht liegt noch Potenzial

22.01.2010

Auf Einladung der LANDI Albis, Rotkreuz, Sins und Zug besuchten 110 Milchproduzenten die Winter-Fachtagung am Bildungszentrum Schluechthof, Cham.

  • In der Kälberaufzucht liegt noch Potenzial
Wirtschaftliche Milchproduktion ist nur möglich, wenn alle Aspekte der Produktion in das Kostenmanagement einbezogen werden. Die Remontierungskosten im Milchviehbetrieb betragen 22 bis 25 % der Produktionskosten Milch. Die Auzucht ist wirtschaftlicher, wenn keine Störungen auftreten, die Tiere früh fressen und wenn das Wachstumspotenzial besonders im ersten Lebensjahr voll genutzt wird.

Störungen vermeiden
Damit eine solche intensive Aufzucht gelingt, müssen die Tiere möglichst ohne Störungen und Kranheiten aufwachsen. «Innerhalb den ersten 24 Stunden 5 bis 6 Liter Bistmilch ist zwar immer noch die billigste Impfung», erklärt der Facharzt für Wiederkäuer, Dr. Andreas Tschuor, Ilanz. Leider bietet sie nicht immer genügend Schutz. Für Durchfall sind häufig, aber selten allein Coronaviren und Cryptosporidien verantwortlich. Diese Erreger sind sehr ansteckend. Dr. A. Tschuor empfiehlt bei Durchfall morgens, mittags und abends je 1.5 bis 2 Liter Vollmilch, dazwischen 2 bis 3 mal 1 bis 2 Liter Rehydrationslösung (Elekrolytelösung). Durchfallkälber brauchen viel Flüssigkeit. Infektionsbedingter Durchfall muss tierärztlich
behandelt werden.

Lungenentzündung
Auslöser der Kälbergrippe können Viren, Bakterien oder Mykoplasmen aber auch Sress sein. Dieser Mix von Erregern macht die Bekämpfung nicht einfach. Die Übertragung erfolgt direkt von Tier zu Tier, aber auch aus der Umgebung. Eine gute Hygiene, ein gutes Stallklima und Vermeiden von Stress, vermindern die Befallsgefahr. Antibiotika-Therapien, begleitet von entzündungshemmenden und schleimlösenden Substanzen sind erfolgreich, wenn sie genügend lange vorgenommen werden. Nur eine gute Zusammenarbeit mit dem Tierarzt bringt in Problembetrieben eine nachhaltige Besserung.

Immunsystem stärken
«Alles was wir an Wachstumspotenzial im ersten Jahr verpassen, können wir nie mehr aufholen», legt Urs Spescha, vom UFA-Marketing dar. Eine wirtschaftliche Aufzucht setzt das volle Nutzen des Wachstumspotenzials im ersten Jahr voraus. Das Ziel: ein Erstkalbealter von 24 bis 27 Monaten erreichen. Es lohnt sich, Aufzuchtkälber in der ersten Lebenswoche mit Eisen und Selen zu versorgen (UFA-Eisenpaste, UFA top-start). Damit die Kälber Energie durch den Pansen aufnehmen können, müssen sich Pansenzotten bilden. Dies geschieht, sobald die Kälber leicht verdauliche Kohlenhydrate in Form von hochverdaulichem Aufzuchtfutter aufnehmen. Erst in zweiter Linie erfolgt der Aufbau einer Pansenflora und des Pansenvolumens durch die Zufütterung von bestem Dürrfutter, etwas Maissilage oder Mischration. Von der Milch erst absetzen, wenn pro Tag ca. 2 kg Kraftfutter aufgenommen werden um einen Wachstumsknick zu vermeiden.

Bester Besamungszeitpunkt nicht verpassen
Bei Eintritt der Pubertät muss die Energiekonzentration reduziert werden, damit die Tiere nicht verfetten. 400 bis 420 kg Lebendgewicht ist optimal zum Besamen. Der beste Besamungserfolg wird erreicht bei Tageszunahmen von 500 bis 600 g in der 3. Brunst. Nach dem erfolgreichen Besamen reicht eine mittlere Grundfutterqualität zur Deckung des Bedarfes. Mit Maissilage besteht die Gefahr von Fetteinlagerung. Das ist nicht nur zu teuer, sondern führt zu mehr Schwergeburten und reduziert die folgende Milchleistung. Wachsende Tiere brauche ein gute Mineralstoffversorgung. Vor dem Abkalben die Tiere vorbereiten d.h. alle späteren Futterkomponenten füttern und rechtzeitig in die Herde integrieren.


Bild: Die Tagung wurde mit einem Wettbewerb abgeschlossen. Den ersten Preis gewann Hans Meyer, Edlibach (l.), daneben Osi Arnold, UFA-Fachberater, und die Glücksfee Anna Felber.
Jakob Kuert, UFA AG

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