Wie der österreichische Landmaschinenhersteller nun mitteilt, haben Wissenschaftler des Instituts für Landtechnik der Universität für Bodenkultur (Boku) in Wien den Einfluss von «Traction Control» an einem Pöttinger-Pflug des Typs «Servo 45» untersucht. Die Versuche fanden auf zwei verschiedenen Standorten statt: Auf einem tiefgründigen, mittelschweren Boden in Niederösterreich mit sehr guter Bearbeitbarkeit und auf einem eher schweren Boden (Feuchtschwarzerde) im Burgenland.
Die Resultate beziehen sich auf die reine Zeit der Bodenbearbeitung und zeigen, dass auf dem schweren Boden durch den Einsatz von «Traction Control» leichte Kraftstoffeinsparungen erreicht wurden (39.2 gegenüber 40.6 Liter Diesel pro Hektar. Der Schlupf wurde von 15.37% (ohne «Traction Control» mit EHR) auf 14.04% (mit «Traction Control») reduziert. Die Flächenleistung liess sich von 0.84 auf 0.86 Hektar pro Stunde erhöhen.
Deutlichere Effekte ergaben sich aber auf dem mittelschweren Boden. Dort wurden mit «Traction Control» 2.07 Hektar pro Stunde gepflügt, ohne «Traction Control», mit EHR waren es 1.94 Hektar pro Stunde. Der Dieselverbrauch konnte von 20.5 auf 18.4 Liter pro Hektar gesenkt werden. Der Schlupf reduzierte sich von 4.8 auf 3.3%.
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