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Frag LANDI Andi!

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  • Toni Ulrich

    Kaltbach (LU) Toni Ulrich

    Ich, als Profi-Bauer, vertraue der LANDI. Die Ratschläge des dortigen Pflanzenbauspezialisten Toni Rogenmoser bewähren sich.

  • Manfred Ledermann

    Milchproduzent Bild mit Manfred Ledermann

    Die LANDI verfügt über ein breites Sortiment.

  • Othmar Schwizer

    Schweinezüchter Otthmar Schweizer

    Bei der LANDI schätze ich, dass ich die Unternehmensausrichtung als Landwirt und Genossenschaftsmitglied mitbestimmen kann.

  • Reto Joos

    Schuders Reto Joos

    Ich kaufe seit «ewigen Zeiten» in der LANDI ein. Hier stimmt es einfach, deshalb bin ich rundum zufrieden.

  • Hans-Rudolf Ratz

    Pusserein Hans-Rudolf Ratz

    Wenn ich etwas für meinen Hof brauche – von Ersatzteilen der Melkmaschine bis zum Viehhüter – komme ich in die LANDI, denn hier finde ich alles.

  • Adrian Rippstein

    Landwirt, Kienberg Adrian Rippstein

    Ich kann mich jederzeit auf die Qualität verlassen und Preis und Leistung stimmen überein.

  • Urs Pfister mit Yannick

    Landwirt, Altishofen Urs Pfister mit Yannick

    In der LANDI kann ich auf kompetente Beratung sowie freundliche Bedienung zählen. Deshalb kaufe ich hier nicht nur Futtermittel, sondern auch viele andere Produkte ein.

Der Weizenpreis muss auch in der Schweiz steigen!

16.08.2010

In Anbetracht der steigenden internationalen Weizenkurse rechtfertigt sich eine Preiserhöhung in der Schweiz. Waren die Inlandpreise Ende Juni wegen der tiefen Weltmarktpreise, des schwachen Euro und des EVD-Entscheids zur Mehlzollreduktion noch stark unter Druck, muss der inländische Weizenpreis nun auch von der Preiserhöhung auf dem Weltmarkt profitieren.

Der Brotweizenpreis in der Schweiz ist von mehreren Faktoren abhängig, in erster Linie aber orientiert er sich am Importpreis. Der inländische Preis muss mit dem Importpreis von Weizen vergleichbarer Qualität konkurrenzfähig bleiben. Zu diesem einfachen Mechanismus (Auslandpreis, Wechselkurs und Zollansatz) kommt die inländische Angebots- und Nachfragesituation hinzu. Bei einem Überangebot sind die Preise unter Druck, und wenn Ware fehlt, stützt dies die Preise. Dieses Jahr übt noch die vom EVD beschlossene Mehlzollreduktion zusätzlichen Druck aus.
Aktuell steigen die internationalen Preise sehr stark, vor allem wegen der Katastrophe in Russland. Während die Börsenpreise an der MATIF Ende Juni im Bereich von 130 €/t lagen, haben sie letzte Woche die Grenze von 200 € /t überschritten. Der Schweizer Markt muss nun ebenfalls davon profitieren, da der schwache Euro schon jetzt kompensiert wird.
Zudem ist dank der Deklassierungsmassnahmen des SGPV bereits ab Beginn der Ernte der Schweizer Markt ausgeglichen. Das inländische Angebot deckt den Bedarf der Verarbeiter und lastet demnach nicht auf der Vermarktung. Bis Ende Juli hat der Schweizer Markt von der Preishausse leider nur wenig profitiert. Es liegt nun an den Handelsfirmen, diese steigende Preistendenz auch tatsächlich zu realisieren und die Durchschnittspreise der Ernte 2010 positiv zu beeinflussen.
Grundsätzlich ist eine Preissteigerung beim Getreide unabdingbar, wenn wir den Rückgang der Getreideflächen stoppen wollen, ohne dass jedoch eine Preiserhöhung für die Konsumenten resultiert, da der Weizenpreis nur einen marginalen Einfluss auf den Brotpreis hat. Zudem sind Kursschwankungen nicht erwünscht, da sie zu unnützem Druck und Spekulationen innerhalb der Branche führen. Mehr Stabilität und faire Produzentenpreise wären die bessere Wahl! SGPV

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