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Frag LANDI Andi!

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  • Toni Ulrich

    Kaltbach (LU) Toni Ulrich

    Ich, als Profi-Bauer, vertraue der LANDI. Die Ratschläge des dortigen Pflanzenbauspezialisten Toni Rogenmoser bewähren sich.

  • Manfred Ledermann

    Milchproduzent Bild mit Manfred Ledermann

    Die LANDI verfügt über ein breites Sortiment.

  • Othmar Schwizer

    Schweinezüchter Otthmar Schweizer

    Bei der LANDI schätze ich, dass ich die Unternehmensausrichtung als Landwirt und Genossenschaftsmitglied mitbestimmen kann.

  • Reto Joos

    Schuders Reto Joos

    Ich kaufe seit «ewigen Zeiten» in der LANDI ein. Hier stimmt es einfach, deshalb bin ich rundum zufrieden.

  • Hans-Rudolf Ratz

    Pusserein Hans-Rudolf Ratz

    Wenn ich etwas für meinen Hof brauche – von Ersatzteilen der Melkmaschine bis zum Viehhüter – komme ich in die LANDI, denn hier finde ich alles.

  • Adrian Rippstein

    Landwirt, Kienberg Adrian Rippstein

    Ich kann mich jederzeit auf die Qualität verlassen und Preis und Leistung stimmen überein.

  • Urs Pfister mit Yannick

    Landwirt, Altishofen Urs Pfister mit Yannick

    In der LANDI kann ich auf kompetente Beratung sowie freundliche Bedienung zählen. Deshalb kaufe ich hier nicht nur Futtermittel, sondern auch viele andere Produkte ein.

Gute Kartoffelernte erwartet

30.08.2010

Trotz der verspäteten Vegetation zeichnet sich 2010 eine gute Kartoffelernte ab. Die geschätzten Erträge liegen leicht über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre, sind jedoch geringer als im Vorjahr. Die Qualitäten sind im allgemeinen gut, in der Westschweiz allerdings sind die Aussichten etwas weniger erfreulich als im Mittelland und in der Ostschweiz, weil dort die Kulturen stärker unter der Trockenheit gelitten haben.

Am 18. und 19. August haben die Vertreter von Produktion, Handel und Industrie der swisspatat in allen Regionen der Schweiz über 1'100 repräsentative Kartoffelmuster von sämtlichen relevanten Sorten ausgewertet. Die Resultate dienen als Grundlage für die Ernteschätzung 2010.
Gute Erträge erwartet
Die Erträge pro Hektare liegen über alle Sorten gesehen 4% über dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre bei 358kg Speiseanteil pro Are. Sie liegen aber rund 18% unter dem Niveau der Grossernte 2009. Die Kartoffeln sind kleinfallender als im vergangenen Jahr, so ist der Raclettesanteil rund doppelt so gross. Die inneren und äusseren Qualitäten sind überdurchschnittlich gut, einzig die Stärkegehalte bei den Industriesorten sind noch tief. Da das Wachstum jedoch bei den meisten Industriesorten noch nicht abgeschlossen ist, stehen die Chancen für eine Verbesserung der Stärkegehalte noch gut. Gewiss Unsicherheiten sind bezüglich Erwiniabefall vorhanden, entscheidend wird hier die Witterung der nächsten Wochen sein.
Anbaufläche sinkt erneut
Nachdem sich die Anbaufläche im letzten Jahr erstmals stabilisiert hat, ist sie gemäss den Hochrechnungen für 2010 erneut gesunken. Die Gesamtkartoffelfläche beträgt 2010 demnach noch 10‘889ha, dies gegenüber 11‘215ha von letztem Jahr (- 2.9%). Zudem hat es innerhalb der angebauten Sorten erhebliche Verschiebungen gegeben, so wurden z.B. 244ha weniger Charlotte und 125ha weniger Innovator angepflanzt als im Vorjahr. Insgesamt hat die Anbaufläche der Speisesorten ab- und jene der Industriesorten zugenommen, dies entsprechend den Empfehlungen der Branche.
Produzentenpreise über Vorjahresniveau
Gemäss Preisbandsystem kommen die Produzentenpreise 2010 bei den meisten Sorten leicht über dem Niveau des Vorjahres zu stehen. Im Frischkonsum beträgt der Produzentenpreis für Victoria neu Fr. 46.80 (2009: 44.15). Für die festkochenden Sorten Charlotte, Nicola und Ditta, Annabelle und Gourmandine beläuft sich der Preis neu auf Fr. 51.55 (2009: 49.30).
Bei der wichtigsten Fritessorte Agria bleibt der Preis gegenüber dem Vorjahr unverändert bei Fr. 43.- pro 100kg. Für die wichtige Chipssorte Lady Claire gilt neu ein Preis von Fr. 45.45 (2009: 43.05).
Gute Qualitäten auch bei Bio-Kartoffeln
Wie im konventionellen Anbau stellt sich auch die Qualität der Bio-Kartoffeln zum Zeitpunkt der Ernteschätzung als sehr zufriedenstellend heraus. Im Durchschnitt über alle Sorten wurde ein Speiseanteil von 78% festgestellt, und auch der Ertrag liegt mit 247kg/a rund 21% über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Dies führt dazu, dass die Produzentenpreise für die Biokartoffeln bei allen Sorten unter dem Niveau von 2009 zu liegen kommen.
Vorsicht vor defekten Paloxen
In den letzten Jahren waren immer wieder die Paloxen ein Diskussionsthema bei der Kartoffelablieferung. Die Unterhaltsgebühren bleiben für die Ernte 2010 unverändert (Kleinpaloxen Fr. 3.-, Grosspaloxen Fr. 6.-). Um Probleme bei der Ablieferung zu vermeiden sind die Produzenten aufgefordert, die Paloxen unbedingt bei der Übernahme umgehend und gründlich zu kontrollieren und keinesfalls defekte Paloxen zu befüllen. Die Produzenten sind gebeten, kleinere Reparaturen selber auszuführen. Das Material dazu stellt in der Regel der Abnehmer gratis zur Verfügung.
SwissGAP: Es gilt ernst!
Für sämtliche Frischkonsumsorten und für grosse Teile der Industriekartoffeln gilt für die Ernte 2010 erstmals die SwissGAP-Pflicht. Produzenten, welche zum Zeitpunkt der erstmaligen Ablieferung von Kartoffeln noch nicht kontrolliert sind, sind aufgerufen umgehend mit ihrem Abnehmer und der kant. Kontrollstelle in Kontakt zu treten und die SwissGAP-Kontrolle so schnell als möglich nachzuholen. Nur Kartoffeln aus kontrollierten und anerkannten Betrieben sind SwissGAP anerkannt, wer lediglich angemeldet aber noch nicht kontrolliert ist erfüllt die Vorgaben nicht! Swisspatat

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