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Frag LANDI Andi!

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  • Toni Ulrich

    Kaltbach (LU) Toni Ulrich

    Ich, als Profi-Bauer, vertraue der LANDI. Die Ratschläge des dortigen Pflanzenbauspezialisten Toni Rogenmoser bewähren sich.

  • Manfred Ledermann

    Milchproduzent Bild mit Manfred Ledermann

    Die LANDI verfügt über ein breites Sortiment.

  • Othmar Schwizer

    Schweinezüchter Otthmar Schweizer

    Bei der LANDI schätze ich, dass ich die Unternehmensausrichtung als Landwirt und Genossenschaftsmitglied mitbestimmen kann.

  • Reto Joos

    Schuders Reto Joos

    Ich kaufe seit «ewigen Zeiten» in der LANDI ein. Hier stimmt es einfach, deshalb bin ich rundum zufrieden.

  • Hans-Rudolf Ratz

    Pusserein Hans-Rudolf Ratz

    Wenn ich etwas für meinen Hof brauche – von Ersatzteilen der Melkmaschine bis zum Viehhüter – komme ich in die LANDI, denn hier finde ich alles.

  • Adrian Rippstein

    Landwirt, Kienberg Adrian Rippstein

    Ich kann mich jederzeit auf die Qualität verlassen und Preis und Leistung stimmen überein.

  • Urs Pfister mit Yannick

    Landwirt, Altishofen Urs Pfister mit Yannick

    In der LANDI kann ich auf kompetente Beratung sowie freundliche Bedienung zählen. Deshalb kaufe ich hier nicht nur Futtermittel, sondern auch viele andere Produkte ein.

Produkte für den Landwirt

Angemessenes Einkommen muss Priorität haben

01.09.2010

Zukünftige agrarpolitische Reformen müssen die Priorität bei der Einkommensverbesserung setzen und von weiteren, unnötigen Grenzöffnungen sei abzusehen, fordert der schweizerische Bauernverband in seiner Stellungsnahme auf die jüngsten Einkommenszahlen.

Was die Bauernfamilien schon lange wissen, hat sich bestätigt: Die bäuerlichen Einkommen sind infolge eines massiven Preiszerfalls bei den landwirtschaftlichen Produkten im Schnitt um sechs Prozent gesunken. Für 2010 sieht die Situation nicht besser aus.Das belegen die eben veröffentlichten Zahlen 2009 der Agroscope ART mit ihren Ergebnissen der zentralen Auswertung. Obwohl das feucht-warme Wetter des letzten Sommers reihenweise gute Ernten bescherte, schmälerten die gesunkenen Produzentenpreise das wirtschaftliche Ergebnis stark. Der Preiszerfall ist hauptsächlich auf agrarpolitische Reformen zurückzuführen.
Milch
Im Fall der Milch hat der Wegfall der Milchkontingentierung zu einer starken Ausdehnung der Milchmenge geführt, welche den Produzentenpreis zusammenfallen liess. Innerhalb eines Jahres sank dieser um mehr als 20 Rp. pro Kilogramm Milch, was zu existenziellen Einbussen auf den Milchbetrieben führte.
Pflanzenbau
Die Abschaffung verschiedener Marktstützungsmassnahmen bei Kartoffeln, Ölsaaten oder Mostobst und die Reduktion des Grenzschutzes beim Getreide führten in der Pflanzenproduktion ebenfalls zu tieferen Erlösen.
Die Einkommenssituation in der Landwirtschaft ist absolut unbefriedigend: Der Verdienst pro Familienarbeitskraft von 41'200 Fr. liegt deutlich unter jenem in vergleichbaren Sektoren, welche je nach Gebiet zwischen 62'000 Fr. bis 72'000 Fr. pro Arbeitskraft verdienen. Eine Verbesserung im Jahr 2010 zeichnet sich nicht ab. Mit dem sinkenden Einkommen hat sich die Abhängigkeit der Betriebe von den Direktzahlungen erhöht. Dies sollte nicht das Ziel der Agrarpolitik sein und es ist auch nicht das Ziel der Bauernfamilien. Vielmehr möchten diese faire Preise für ihre hochwertigen Produkte. Entsprechend müssen weitere politische Reformen auf ihre Preiswirkung geprüft und der Einkommenssicherung höchste Priorität eingeräumt werden. Schliesslich ist unbedingt auf übermässige Grenzöffnungsschritte wie beispielsweise ein umfassendes Freihandelsabkommen Landwirtschaft mit der EU zu verzichten. Bereits die aktuelle Situation ist einschneidend genug! www.sbv-usp.ch

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