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  • Bernard Genoud

    agriculteur Bernard Genoud

    A la LANDI, je profite d’un bon service à la clientèle et des bons conseils du personnel. De plus, il y a beaucoup de choix et le dépôt agricole est pratique. Je m’y approvisionne notamment pour les aliments chevaux, le lait en poudre pour les veaux, la moruline et le sel bétail.

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15 Jahre Jubiläum Agrotechniker HF am Strickhof

05.03.2012

Die Agrotechniker und Agrotechnikerinnen Höhere Fachschule HF Strickhof feierten an ihrem ersten Homecoming-Day ihr 15-Jahre Jubiläum.

  • Die Referate zogen die Agrotechniker in ihren Bann

Über Hundert Absolventen und Absolventinnen der Höheren Agrotechniker-Fachschule trafen sich am 3. März zu ihrem ersten Homecoming-Day am Strickhof. Im Vordergrund standen das 15-Jahre-Jubiläum sowie der Austausch untereinander. In seiner Begrüssungsrede informierte Strickhof-Direktor Ueli Voegeli die zahlreich erschienenen Absolventen und Absolventinnen des Lehrgangs Höhere Fachschule (FH) zuerst einmal über die neusten Entwicklungen am Strickhof. Das Deutschschweizer Kompetenzzentrum für Landwirtschaft und Ernährung bietet neu auch Ausbildungen für Obstfachleute, Winzer und Lebensmittel-Technologen an, so der Direktor. Durch die Integration des Berufsbildungszentrums Wädenswil und der Hauswirtschaft an Mittelschulen gibt es wieder vier Strickhof-Standorte, sagte Voegeli weiter, nämlich Lindau, Wülflingen, Wädenswil und Affoltern am Albis.

Nach diesem Strickhof-Updating gab Moderator und HF-Absolvent Daniel Gubelmann Claude Gerwig, Leiter des HF-Lehrgangs am Strickhof, das Wort. Dieser würdigte die Gründer der Agrotechniker-Ausbildung, nämlich die Strickhof-Lehrpersonen Ueli Keller, Beat Looser und Andreas Burri. Als Lehrgangs-Vision skizzierte Gerwig einen künftigen Kaufleute-Lehrgang auch für gestandene Berufsleute wie Meisterlandwirte oder ausgebildete Bäuerinnen. Weiter kam er auf den Fil rouge oder die Zeigerpflanzen des Lehrgangs zu sprechen. Als wichtigste Zeigerpflanze nannte er die regelmässig durchgeführten SFK-Projekte. SFK steht für Sport, Führung, Kommunikation. Dabei geht es für die HF-Abolventen jeweils darum, Projekte zu planen und auch durchzuführen.

Was Projektarbeit für Agrotechniker bedeutet, demonstrierte gleich anschliessend Philip Rothgang, Projektleiter Strohlabyrinth. In einem eindrücklichen Film, untermalt von Wiener-Walzer Musik, zeigte er, wie seine Kollegen und Kolleginnen unter seiner Leitung am 29. Februar am Morgen früh innert Kürze ein riesiges Strohballenlabyrinth auf dem Neumarktplatz in Winterthur hingezaubert hatten und am Abend in Rekordzeit wieder zum Verschwinden gebracht hatten.

Die Referate der beiden Strickhof HF-Absolventen Ivo Steiner und Ralf Bucher illustrierten beispielhaft, wie eine Agrotechniker-Bilderbuch-Karriere aussehen kann. Ivo Steiner führt seit 2011 die LANDI Zola und somit 135 Mitarbeitende. Nebst einer guten Kommunikation verriet er weitere Grundprinzipien seiner Mitarbeiterführung. So entschuldige er viele Fehler seiner Mitarbeitenden. Was er hingegen nicht toleriere, sei Unfreundlichkeit. Weiter sagte er: Wir sehen nur halbvolle Gläser.

Der zweite Referent und Agrotechniker, Ralph Bucher, ist als Geschäftsführer des » Bauernverbands Aargau tätig. Zugleich führt es seit 2009 einen eigenen Landwirtschaftsbetrieb, ist Politiker und seit neustem auch im Verwaltungsrat von Raiffeisen.
Nach einem feinen und gemütlichen Abendessen hatten die Agrotechniker und Agrotechnikerinnen Gelegenheit, wieder einmal den Strickhofball zu besuchen, der gleich anschliessend mit dem Slogan Generations startete.

Strickhof, Christoph Jenni
Daniela Clemenz DC

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