Newsletter

Besoin d´aide?
Demande à Andi!

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

  • Bernard Genoud

    agriculteur Bernard Genoud

    A la LANDI, je profite d’un bon service à la clientèle et des bons conseils du personnel. De plus, il y a beaucoup de choix et le dépôt agricole est pratique. Je m’y approvisionne notamment pour les aliments chevaux, le lait en poudre pour les veaux, la moruline et le sel bétail.

Produits pour l´agriculteur

Angemessenes Einkommen muss Priorität haben

01.09.2010

Zukünftige agrarpolitische Reformen müssen die Priorität bei der Einkommensverbesserung setzen und von weiteren, unnötigen Grenzöffnungen sei abzusehen, fordert der schweizerische Bauernverband in seiner Stellungsnahme auf die jüngsten Einkommenszahlen.

Was die Bauernfamilien schon lange wissen, hat sich bestätigt: Die bäuerlichen Einkommen sind infolge eines massiven Preiszerfalls bei den landwirtschaftlichen Produkten im Schnitt um sechs Prozent gesunken. Für 2010 sieht die Situation nicht besser aus.Das belegen die eben veröffentlichten Zahlen 2009 der Agroscope ART mit ihren Ergebnissen der zentralen Auswertung. Obwohl das feucht-warme Wetter des letzten Sommers reihenweise gute Ernten bescherte, schmälerten die gesunkenen Produzentenpreise das wirtschaftliche Ergebnis stark. Der Preiszerfall ist hauptsächlich auf agrarpolitische Reformen zurückzuführen.
Milch
Im Fall der Milch hat der Wegfall der Milchkontingentierung zu einer starken Ausdehnung der Milchmenge geführt, welche den Produzentenpreis zusammenfallen liess. Innerhalb eines Jahres sank dieser um mehr als 20 Rp. pro Kilogramm Milch, was zu existenziellen Einbussen auf den Milchbetrieben führte.
Pflanzenbau
Die Abschaffung verschiedener Marktstützungsmassnahmen bei Kartoffeln, Ölsaaten oder Mostobst und die Reduktion des Grenzschutzes beim Getreide führten in der Pflanzenproduktion ebenfalls zu tieferen Erlösen.
Die Einkommenssituation in der Landwirtschaft ist absolut unbefriedigend: Der Verdienst pro Familienarbeitskraft von 41'200 Fr. liegt deutlich unter jenem in vergleichbaren Sektoren, welche je nach Gebiet zwischen 62'000 Fr. bis 72'000 Fr. pro Arbeitskraft verdienen. Eine Verbesserung im Jahr 2010 zeichnet sich nicht ab. Mit dem sinkenden Einkommen hat sich die Abhängigkeit der Betriebe von den Direktzahlungen erhöht. Dies sollte nicht das Ziel der Agrarpolitik sein und es ist auch nicht das Ziel der Bauernfamilien. Vielmehr möchten diese faire Preise für ihre hochwertigen Produkte. Entsprechend müssen weitere politische Reformen auf ihre Preiswirkung geprüft und der Einkommenssicherung höchste Priorität eingeräumt werden. Schliesslich ist unbedingt auf übermässige Grenzöffnungsschritte wie beispielsweise ein umfassendes Freihandelsabkommen Landwirtschaft mit der EU zu verzichten. Bereits die aktuelle Situation ist einschneidend genug! www.sbv-usp.ch

Copyright 2009 | www.Bild.ch