«Natürlich vom Hof» - Familie Stucki beliefert LANDI 

Ralf und Brigitte Stucki - Landwirt aus Oberwil, ZH

Im Zürcherischen Oberwil liegt der Hof von Brigitte und Ralf Stucki. Die Familie Stucki betreiben in der vierten Generation Milchwirtschaft, Ackerbau und baut verschiedene Früchte und Gemüse an. Auf dem weiträumigen Gelände leben ausserdem Hühner, Gänse und Schweine.

Die Familie Stucki hat sich nicht nur auf einen Geschäftszweig fokussiert, sondern möchte den Kunden bewusst verschiedene Produkte anbieten. Das ist mit viel Aufwand verbunden. Jede Frucht, jedes Gemüse und jedes Tier braucht spezielle Pflege. Warum also den Fokus auf so viel verschiedene Produkte legen? « Der Kunde will heutzutage nur an einem Ort einkaufen gehen. Und bei uns findet er fast alles, was es zum Leben braucht», meint Ralf Stucki. Ausserdem experimentiert Brigitte Stucki gerne mit neuen Produkten. Dabei holt sie sich auch Inspiration von anderen Bauern oder aus Zeitschriften.

Verschiedene Produkte aus Früchten und Gemüse

Getrocknete Früchte sind eine Spezialität der Familie Stucki. Im September beispielsweise werden kiloweise Zwetschgen zu Dörrfrüchten, aber auch zu Dessert im Glas verarbeitet. Dabei erhält die Familie Stucki Unterstützung von einer Kollegin. Auch der kleine Sohn Felix ist immer mit dabei und liebt es, die frischen Früchte zu kosten.



Mitten auf dem Gelände der Familie steht ein Gebäude mit einem Keller. Dort werden die frischen Früchte und das Gemüse gelagert, bis sie verarbeitet werden. Oberhalb des Kellers befindet sich ein Raum, in dem die Früchte und das Gemüse gewaschen und verarbeitet werden. Dort herrschen strenge Hygienevorschriften. So müssen beispielsweise Besucher ihre Schuhe ausziehen und gearbeitet wird nur mit Handschuhen. Gleich neben dem Gebäude können die Anwohnerinnen und Anwohner der Familie die verarbeiteten Produkte einkaufen. Ein Teil dieser Produkte werden zudem in der LANDI Neftenbach angeboten. Stuckis liefern vor allem Dörrfrüchte und Früchte im Glas in die LANDI.

Improvisiertes Lager

Für die fertig produzierten Produkte muss auch Lagerplatz zur Verfügung stehen. Weil bei einer so grossen Auswahl auch viel Lagerfläche gefragt ist, musste die Familie Stucki improvisieren. «Wir haben einen Teil unseres Bauernhauses umfunktioniert zu einem Lager.», erzählt Brigitte Stucki. Dabei werden in der ehemaligen Küche die Gläser mit verschiedenen Sorten Früchten gelagert. Im Zimmer nebenan stapeln sich die Plastikkübel mit den getrockneten Früchten. So können Brigitte und Ralf auch mal am Abend die Dörrfrüchte abpacken. Sie erhalten ausserdem Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen. Stuckis können die Dörrfrüchte in das Behindertenheim liefern und dort helfen die Bewohner, die Früchte abzupacken.

Offenheit für neue Produkte

Bei der Familie Stucki sind die Worte Flexibilität und der Mut Neues zu wagen, nicht nur leere Floskeln. Während einer Saison produzierte die Familie extrem viele Eier. Also entschieden sie sich dazu, Teigwaren herzustellen. «Wir haben den Grundsatz, alle unsere Produkte selber zu produzieren. Also bauten wir Urdinkel und Hartweizen an, um zusammen mit den Eiern unsere eigenen Teigwaren zu machen», erzählt Brigitte Stucki.

Um den Kunden noch eine weitere Spezialität anbieten zu können, bauen Stuckis im Tessin die Kaki-Frucht an. Einmal im Spätherbst geht die ganze Familie mit einigen Helfern ins Tessin, um die Früchte zu ernten. Anschliessend werden diese getrocknet und im LANDI Laden und im Hofladen zum Verkauf angeboten.

Auch die LANDI Läden sind jeweils offen für neue Produkte. So meint Ralf Stucki: «Die Zusammenarbeit mit der LANDI ist gut. Sie haben ein breites Sortiment und sind immer interessiert daran, Neues auszuprobieren.» Deshalb werde auch in Zukunft diese Zusammenarbeit bleiben.

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