Rasenpflege

Ein schön grüner und dichter Rasen braucht Pflege. Mit diesen drei Schritten erhalten Sie den perfekten Rasen:

1. Die passenden Rasensamen finden und säen

2. Den Rasen angemessen düngen

3. Regelmässig pflegen

   

1. Die passenden Rasensamen finden und säen

Bei Neusaat

Neusaaten können sich nur gut entwickeln, wenn der Bodenvorbereitung, der Aussaat und auch der nachfolgenden Pflege höchste Aufmerksamkeit geschenkt wird. Mit den nachfolgenden Schritten erhalten Sie Schritt für Schritt einen schönen und gesunden Rasen.

Zeitpunkt:
Gräser keimen am besten bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C. Der geeignete Zeitpunkt für die Aussaat ist deshalb im Frühjahr oder im Herbst.

Bodenvorbereitung:
Den Boden umgraben, anschliessend mit Kräuel grob planieren/ebenen und mindestens zwei Wochen absetzen lassen. Bei der Feinplanie mit einem Rasenrechen Steine, Wurzeln und Klumpen entfernen.
Vor der weiteren Bearbeitung muss das Saatbett trittfest sein.

Aussaat:
Die Saatmischung teilen und in zwei Arbeitsgängen kreuzweise und gleichmässig säen.
Die empfohlene Saatmenge des Produktes einhalten. Erhöhte Mengen erzielen keine besseren Resultate!
Eine Ansaatdüngung fördert das Wachstum der auflaufenden Keimlinge.
Die Grassamen oberflächlich einrechen (max. 1 cm tief ) und mit einer Walze andrücken. Beides sorgt für einen guten Bodenkontakt der Samen.
Statt einer Walze kann auch eine Schneeschaufel verwendet werden.

Bewässerung:
Von der Aussaat bis etwa zwei bis drei Wochen danach, ein bis drei Mal pro Tag mit kleinen Wassermengen bewässern.
Wichtig: Der Boden darf in der Keimphase nie austrocknen!
Wenn die Grasnarbe dicht ist, nur noch selten bewässern, jedoch bis in eine Tiefe von 10 – 15 cm.

Mähen:
Es ist nicht zu vermeiden, dass gleichzeitig mit dem Rasensamen auch im Boden vorhandene Unkrautsamen keimen.
Der erste Schnitt dient als Säuberungsschnitt. Dieser erfolgt bei einer Grashöhe von etwa 8 cm. Die ideale Schnitthöhe beträgt 3,5 bis 4,5 cm.
Für zukünftige Schnitte gilt die Faustregel: Nur etwa 1⁄3 der Blattlänge entfernen mit Schnittintervall von ein bis zwei Wochen.

  

   
Bei Reparatur

Ihr Rasen kann durch verschiedene Ursachen in Mitleidenschaft gezogen werden.
Nebst Unkräuter kann aber auch Austrocknung, Nährstoffmangel oder eine hohe Beanspruchung für Lücken im Rasen sorgen. Mit den nachfolgenden Schritten erhalten Sie Tipps wie die Makel behoben werden können.

Zeitpunkt:
Gräser keimen am besten bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C. Der geeignete Zeitpunkt für die Reparatur ist deshalb im Frühjahr oder im Herbst.

Bodenvorbereitung:
Den Boden an jeder kahlen Stelle von abgestorbenen Pflanzenresten befreien und den Boden dann leicht umgraben.

Aussaat:
Je nach Grösse der kahlen Stelle die Saatmischung berechnen, in zwei teilen und diese dann in zwei Arbeitsgängen kreuzweise und gleichmässig über die kahle Stelle säen.
Die empfohlene Saatmenge des Produktes einhalten. Erhöhte Mengen erzielen keine besseren Resultate!
Eine Ansaatdüngung fördert das Wachstum der auflaufenden Keimlinge.
Die Grassamen oberflächlich einrechen (max. 1 cm tief ) und mit einer Walze andrücken. Beides sorgt für einen guten Bodenkontakt der Samen.
Statt einer Walze kann auch eine Schneeschaufel verwendet werden.

Bewässerung:
Von der Aussaat bis etwa zwei bis drei Wochen danach, ein bis drei Mal pro Tag mit kleinen Wassermengen bewässern.
Wichtig: Der Boden darf in der Keimphase nie austrocknen!
Wenn die Grasnarbe dicht ist, nur noch selten bewässern, jedoch bis in eine Tiefe von 10 – 15 cm.

Mähen:
Es ist nicht zu vermeiden, dass gleichzeitig mit dem Rasensamen auch im Boden vorhandene Unkrautsamen keimen.
Der erste Schnitt dient als Säuberungsschnitt. Dieser erfolgt bei einer Grashöhe von etwa 8 cm. Die ideale Schnitthöhe beträgt 3,5 bis 4,5 cm.
Für zukünftige Schnitte gilt die Faustregel: Nur etwa 1⁄3 der Blattlänge entfernen mit Schnittintervall von ein bis zwei Wochen.

    

  

2. Den Rasen angemessen düngen

Düngung

Je nach Belastung der Rasenflächen müssen mehr oder weniger Nährstoffe zugeführt werden. Der Nährstoffbedarf ist zudem stark von der Bodenbeschaffenheit, der Witterung und der Aktivität der Bodenlebewesen abhängig. Stickstoff ist der Hauptnährstoff für den Rasen. Ein unterernährter Rasen ist allgemein anfälliger auf Krankheiten, weniger dicht und weniger belastbar als ein optimal gedüngter Rasen. Aber auch ein zu sehr gedüngter Rasen fördert Krankheiten.

Tipp: Regen oder Bewässerung nach dem Streuen beschleunigt die Wirkung des Düngers.

   

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3. Regelmässig pflegen

Bewässerung

Die richtige Bewässerung hängt von der Rasenmischung wie auch vom Alter des Rasens ab. 

Für den Hausrasen gilt:
Bewässert werden darf nur bei Windstille, niedrigen Temperaturen und bedecktem Himmel. Idealerweise wird morgens und/oder Abends bewessert. Kühlt es in der Nacht nicht unter 18 °C ab, darf nur morgens bewässert werden. Bewässern Sie je nach Alter des Rasens wie folgt:

Neusaat:
Die Keimlinge müssen unbedingt vor dem Austrocknen geschützt werden.

  • Von der Aussaat bis zwei Wochen danach: ein- bis zweimal pro Tag mit 5 bis 10 l/m²
  • Nach Bestandesschluss: ein- bis zweimal pro Woche mit mindestens 10 bis 15 l/m²

Ältere Rasenflächen:
Bewässern Sie nach dem Moto: Besser selten wässern, dafür gründlich und in die Tiefe.

  • Alle 10 bis 14 Tage mindestens 20 l/m²

Bewässerungsdauer:
Das Ziel ist eine ca. 10 bis 15 cm tiefe Durchfeuchtung des Bodens zu erreichen. 

   

Rasenmähen

Der richtige Schnitt trägt viel zu einem gesunden und schönen Rasen bei.    

Zeitpunkt und Schnitthäufigkeit:
Von April bis Oktober benötigt der Rasen einen regelmässigen Schnitt.
Die Schnitthäufigkeit kann reduziert werden sowohl bei Hitze und Trockenheit wie auch bei Kälte.

Schnitthöhe:
Achten Sie darauf, dass die Rasengräser weder zu kurz noch zu hoch geschnitten werden. In beiden Fällen wird der Rasen anfällig für Krankheiten und weicht Unkräutern und Moosen.

Sowohl die Schnitthöhe, wie auch die Schnitthäufigkeit richten sich nach folgenden Faktoren:

  • Nutzung der Rasenfläche
  • Art der Rasenmischung
  • Jahreszeit und Witterung

Mähwerk und Klingen:
Stimmen Sie Ihr Mähwerk auf die Grösse der Rasenfläche ab. In Ihrer LANDI finden Sie die angemessenen Maschinen vom Handrasenmäher für kleinere Flächen bis zum Rasenmäher Benzin für grosse Flächen.

Achten Sie darauf, dass Ihr Mähwerk gut geschliffen ist.
Stumpfe Messer schneiden nicht nur schlecht, sie verletzen auch die Gräser und machen Ihren Rasen anfällig für Trockenheit und Krankheiten. Kontrollieren Sie deshalb das Mähwerk regelmässig. 

Rasenschnittgut:
Im Frühling, wenn viel Schnittgut anfällt, sollte dieses entfernt werden. Im Sommer, wenn nur kleine Mängen anfallen, kann das Rasenschnittgut auch mal liegen gelassen werden. Das liegengelassene Schnittgut wirkt als natürlicher Nährstofflieferant.

   

Vertikutieren

Beim Vertikutieren wird der Boden leicht angeritzt. Dadurch wird der Gas-  und Wasserhaushalt im Boden verbessert und die Nährstoffe gelangen wieder in die Wurzelzone. Dies stärkt die Graswurzeln und fördert das Wachstum.

Häufigkeit:
Ein- bis zweimal pro Jahr genügt. 

  • Im Frühling: März bis Mai
  • Im Herbst: bis Ende September

Achten Sie darauf, dass der Boden leicht feucht, die Oberfläche aber abgetrocknet ist. Ein gefrorener Boden darf nicht vertikutiert werden.

Richtig vertikutieren:
Es sollte über das Kreuz vertikutiert werden. Das heisst einmal in Längs- und einmal in Querrichtung vertikutieren.

Die Messer des Vertikutierers werden auf Bodenhöhe eingestellt (maximal bis 3 mm unter die Oberfläche ritzen). Wird zu tief vertikutert werden die Wurzeln und Gräser beschädigt. 

Vor- und Nachbehandlung:
Vor dem Vertikutieren muss der Rasen auf ca. 2 cm abgemäht werden.

Nach dem Vertikutieren empfiehlt es sich den Rasen zu düngen. Weist der Rasen nach dem Vertikutieren grössere Lücken auf, kann eine Nachsaat hilfreich sein.
Gehen Sie nach dem Vertikutieren nicht auf dem Rasen herum, da dieser durch die Behandlung strapaziert ist.

Nach vier bis fünf Wochen ist der Rasen wieder schön dicht.

    

   

 

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