Tipps für den eigenen Salatgarten

Alle Gemüsesetzlinge der LANDI stammen aus der Schweiz und tragen das Signet SUISSE GARANTIE. Neben der Herkunft steht diese Auszeichnung für die Erhaltung hoher Umwelt- und sozialer Standards.   

In Kombination mit den unten stehenden Pflanztipps erhalten Sie einen Schweizer Salatgarten um den andere Sie beneiden werden.

   

   

Tipps und Tricks

 Zeitpunkt:

Im Garten kann gepflanzt werden sobald der Boden nicht mehr zu nass ist und keine zu starken Fröste mehr zu erwarten sind.

Tipp:

Bei Nachtfrösten hilft eine Abdeckung der Salate mit Vlies. Auch Frühbeetkästen und Hochbeete eignen sich hervorragend für die frühe Kultur.

   

 Pflanzung:

Ideal ist ein sonniger, nicht allzu heisser Standort. Pflanzen Sie die Pflänzchen mit einem Abstand von mindestens 20–25 cm ein. Zu eng gepflanzt, besteht die Gefahr, dass die Salatköpfe später ineinander wachsen und faulen. Die Setzlinge sollten nicht zu tief gepflanzt werden – problemlos kann vom Ballen noch ein Stückchen herausschauen.

Tipp:

Da die Salate ziemlich gleichmässig pflückreif werden, ist es empfehlenswert zeitlich versetzt neue Salate nachzupflanzen.

   

 Nährstoffe:

Allgemein stellen die Salat-Pflänzchen keine hohen Ansprüche an den Boden - nur zu feuchte, verdichtete und zu saure Böden sollten gemieden werden. Gute Gartenböden besitzen oft genügend Nährstoffe für die Salate, anderenfalls reicht eine einmalige Zugabe eines organischen Düngers nach dem Einwurzeln der Pflanzen aus.

Tipp:

Von Vorteil ist es, die Erde um die Salate nach der Pflanzung zu Mulchen. Dies hält Unkräuter in Schach und reduziert bei sonniger Witterung den Wässerungsaufwand.

Saatkartoffeln

Welche Kartoffel ist wofür geeignet?

Festkochend 
Das Fleisch zerfällt auch bei längerem Kochen nicht. Ideal für Kartoffelsalat, Salzkartoffeln und Gschwellti.

     Mehlig kochend 
Die Kartoffel springt beim Kochen auf, das Fleisch ist mehlig. Ideal für Kartoffelstock, Gratin und Gnocchi.
     Hochtemperatur 
Die Kartoffel springt beim Kochen auf, das Fleisch ist mehlig. Besonders geeignet zum Braten und Frittieren. 
Ideal für Rösti, Bratkartoffeln und Frites.
Sorten: Charlotte, Ditta, Ratte  Sorten: Agria, Amandine, Bintje, Blaue St. Galler, Blue Belle, Celtian, Désirée, Laura, Stella, Vitabella  Sorten: Agria, Bintje, Lady Felicia, Victoria

   

Tipps und Tricks zum Anbau von Saatkartoffeln

Vorkeimen

1: Füllen Sie eine Obstkiste mit Reifekompost oder Pflanzenerde
2: Kartoffeln in die Erde drücken, so dass sie ca. zur Hälfte aus der Erde herausschaut.
3: Kiste bei 10-15 Grad lagern. Mit genügend Licht sehen Sie schon nach kurzer Zeit erste Triebe.

Ideale Pflanzzeit

Mitte März bis Ende Mai (in gut erwärmte Böden)

Pflanzdistanz

Abstand Knolle zu Knolle: 25-35 cm
Abstand Reihe zu Reihe: 65-75 cm

Optimale Pflanztiefe

So tief in die Erde legen, dass die Kartoffeln 5 cm hoch mit Erde bedeckt sind. Sobald die ersten Blätter sichtbar sind, nochmals Erde „anhäufeln“.
 

 Ernte und Lagerung

Zur Unterstützung der Schalenbildung entfernen Sie das Kartoffelkraut.

Stets an dunklen, trockenen und kühlen Orten lagern

   

Düngung und Pflege der Saatkartoffeln

Kartoffeln gehören zu den Starkzehrern und vertragen daher eine gehörige Portion Dünger. Idealerweise gibt man schon im Vorjahr dem Beet eine kräftige Gabe organischen Düngers in Form von gut verrottetem Stallmist oder Kompost. Im Frühjahr, zusammen mit der Pflanzung können Sie nochmals Hornspäne als langsam fließende Stickstoffgabe beimischen. Zu hohe Stickstoffgaben erhöhen zwar den Ertrag, beeinflussen jedoch den Geschmack negativ. Unsere Empfehlung daher: maximal 1 kg reinen Stickstoff / 100 m² Fläche.

Kartoffeln haben im Vergleich zu anderen Kulturpflanzen einen hohen Kaliumbedarf. Allgemein sind unsere Gartenböden gut mit Kalium versorgt - Sie sollten dies jedoch überprüfen und bei Bedarf nachdüngen. Eine gute Kaliumversorgung verbessert die Haltbarkeit bei der Lagerung. 

Ziel der Pflegearbeiten bei der Kartoffel ist allgemein Unkräuter zu beseitigen, den Boden zu krümeln und einen gut geformten Damm herzustellen. Einige Zeit nach dem Pflanzen, spätestens, wenn sich erste Unkräuter zeigen, wird ein kleiner Damm angehäufelt, der nach einigen Tagen wieder abgestriegelt wird. Dieser Vorgang wird einige Male wiederholt, wobei der Damm stetig größer werden sollte. Als letzte Massnahme sollte ein möglichst großer Damm angehäufelt werden. Der Damm dient der Vermeidung der Knolleninfektion mit der gefürchteten Kraut- und Knollenfäule.

  

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