Pflanzen im Garten: Der ultimative Ratgeber für eine blühende Oase

Der eigene Garten ist ein Ort der Entspannung, der Freude und der persönlichen Gestaltung. Die richtigen Pflanzen im Garten auszuwählen und zu pflegen, ist der Schlüssel zu einem lebendigen und gesunden Aussenbereich. Egal, ob Sie einen grossen Umschwung oder einen kleinen Stadtgarten Ihr Eigen nennen – die Bepflanzung ist entscheidend für die Atmosphäre und die Biodiversität Ihres grünen Zufluchtsorts. Dieser umfassende Ratgeber bietet Ihnen das notwendige Wissen, um Ihre Gartenpflanzen optimal zu planen, zu setzen und zu pflegen. Wir führen Sie durch die verschiedenen Pflanzenarten, geben praktische Tipps für die Gestaltung und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre grünen Schätze das ganze Jahr über gesund und vital halten. Lassen Sie uns gemeinsam Ihren Traum vom blühenden Garten verwirklichen.

Inhaltsverzeichnis 

  1. Planung
  2. Arten von Pflanzen im Garten
  3. Kurze Einkaufshilfe
  4. Anleitung für Pflanzen im Garten
  5. Gestaltungsideen
  6. Pflege von Pflanzen im Garten
  7. Jahreszeiten
  8. Tipps
  9. Häufige Fehler
  10. Fazit
  11. FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Pflanzen im Garten

Planung

Eine sorgfältige Planung ist das A und O für erfolgreiche Pflanzen im Garten. Bevor Sie zur Tat schreiten, sollten Sie sich Zeit nehmen, die Gegebenheiten Ihres Gartens zu analysieren und Ihre Wünsche zu definieren.

Standortanalyse

Jede Gartenpflanze hat spezifische Bedürfnisse bezüglich Licht, Boden und Feuchtigkeit. Eine gute Standortanalyse hilft Ihnen, die richtigen Pflanzen auszuwählen.

  • Lichtverhältnisse: Beobachten Sie, wie viel Sonne Ihr Garten täglich erhält. Bereiche können vollsonnig, halbschattig oder vollschattig sein.
  • Bodenbeschaffenheit: Der Gartenboden variiert stark in seiner Zusammensetzung (sandig, lehmig, humos) und seinem pH-Wert. Kennen Sie die Bedürfnisse Ihrer ausgewählten Pflanzenarten, um den Boden gegebenenfalls anzupassen. Mit dieser Nährstoffanalyse legen Sie den Grundstein für eine optimale Nährstoffversorgung Ihrer Kultur. 
  • Klima: Berücksichtigen Sie die lokalen Klimabedingungen und die Frostzonen, um sicherzustellen, dass Ihre Pflanzen im Garten auch winterhart sind.

Ihre Gartenvision

Überlegen Sie sich, welche Funktionen Ihr Garten erfüllen soll und welche Wuchsformen Sie bevorzugen.

  • Nutzgarten: Planen Sie Bereiche für Gemüse, Kräuter wie Thymian oder Beeren wie Erdbeeren ein.
  • Ziergarten: Möchten Sie eine Pracht aus farbigen Sommerblumen, eleganten Hortensien oder langlebigen Stauden?
  • Funktionen: Brauchen Sie einen Sichtschutz durch dichte Heckenpflanzen wie Liguster oder eine Begrenzung mit niedrigen Bodendeckern?
  • Naturgarten: Wenn Sie die Biodiversität fördern möchten, setzen Sie auf Wildpflanzen und einheimische Wildrosen.

Arten von Pflanzen im Garten

Die Vielfalt der Pflanzen im Garten ist schier unendlich und ermöglicht es Ihnen, jeden Winkel Ihres Aussenbereichs individuell zu bepflanzen. Die Wahl der richtigen Pflanzenarten ist entscheidend für das Gedeihen Ihres eigenen Gartens. Wir unterteilen die wichtigsten Gruppen, um Ihnen eine Orientierungshilfe zu geben.

Gehölze: Das Gerüst des Gartens

Gehölze bilden das dauerhafte Gerüst Ihres Gartens. Sie sind langlebig, oft winterhart, und definieren die Struktur und Höhe Ihrer Gartengestaltung. Sie sind essenziell, um einen natürlichen Sichtschutz zu schaffen und dem Garten auch im Winter eine Form zu geben.

  • Bäume: Bäume spenden Schatten und sind beeindruckende Solitäre.
    • Obstbäume (z. B. Apfel, Kirsche): Sie liefern nicht nur Früchte, sondern bieten im Frühling eine wunderschöne Blütenpracht.
    • Zierkirschen (Prunus): Ein Hingucker im Frühjahr durch ihre üppige Blüte.
    • Kornelkirsche (Cornus mas): Ein attraktives, pflegeleichtes Gehölz, das schon sehr früh im Jahr gelbe Blüten zeigt und Vögel mit essbaren Früchten versorgt.
  • Sträucher: Sie eignen sich hervorragend als Füllmaterial, für Heckenpflanzen oder als attraktive Solitärs.
    • Hortensien (Hydrangea): Beliebt wegen ihrer grossen, langlebigen Blütenbälle, die je nach Sorte auch an halbschattigen Standorten gedeihen.
    • Schneeball (Viburnum): Ein vielseitiges Gehölz mit attraktiven Blüten, oft im Frühling oder Winter, und dekorativen Beeren. Viele Sorten sind äusserst winterhart.
  • Heckenpflanzen: Dicht wachsende Sträucher, die den Sichtschutz im eigenen Garten garantieren.
    • Liguster (Ligustrum): Ein klassisches, robustes und pflegeleichtes Gehölz, das oft als semi-immergrüne Heckenpflanze eingesetzt wird und sich gut schneiden lässt.

Stauden und Bodendecker: Farbe und Fülle

Stauden sind krautige Pflanzenarten, die im Gegensatz zu Gehölzen nicht verholzen. Ihr oberirdischer Teil stirbt im Herbst ab, während die Wurzeln im Gartenboden überdauern. Sie sind die idealen Partner für eine abwechslungsreiche und lang anhaltende Blütenpracht von Frühling bis Spätsommer. Viele sind besonders pflegeleicht und winterfest.

  • Stauden: Die wahren Dauerblüher und Farbtupfer im Beet.
    • Lavendel: Eine beliebte, duftende Pflanze, gut für sonnige Standorte, die Bienen anzieht.
    • Taglilien (Hemerocallis): Sehr pflegeleichte und robuste Stauden mit auffälligen, farbenfrohen Blüten, die auch in leicht halbschattigen Lagen gut gedeihen. 
    •  Funkien (Hosta): Ideal für schattige Bereiche. Sie sind keine Blüher im klassischen Sinne, sondern überzeugen durch ihre beeindruckenden Blätter und gelten als sehr winterhart.
  • Bodendecker: Niedrig wachsende Pflanzen im Garten, die schnell grosse Flächen bedecken, Unkraut unterdrücken und den Gartenboden vor Austrocknung schützen.
    • Teppich-Phlox (Phlox subulata): Bildet im Frühling dichte Blütenteppiche und ist extrem winterhart.
    • Elfenblume (Epimedium): Perfekt für den Schatten oder halbschattigen Bereich, sehr pflegeleicht und immergrün oder wintergrün.

Nutz- und Wildpflanzen: Praktisch und ökologisch

Für den Naturgarten oder den Nutzgarten gibt es spezielle Pflanzenarten, die entweder essbar sind oder zur Förderung der Biodiversität beitragen.

  • Nutzpflanzen: Für den eigenen Garten zur Selbstversorgung.
    • Erdbeeren: Eine klassische und pflegeleichte Frucht, die auch gut in Kübeln oder Pflanzgefässen gedeiht.
    • Thymian (Thymus): Ein aromatisches Kraut, das sonnige, trockene Standorte liebt und sehr winterhart ist.
  • Wildpflanzen: Sie sind an die lokalen Bedingungen angepasst, fördern die Biodiversität und sind oft extrem pflegeleicht.
    • Wildrosen (Rosa canina oder Rosa rugosa): Robust, winterhart und eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten, gefolgt von Hagebutten im Spätsommer.
    • Königskerzen (Verbascum): Beeindruckende, hohe Wildpflanzen, die mit ihren Kerzen einen tollen Hingucker im Garten bilden.

Saisonale und Kübelpflanzen: Flexible Farbakzente

Diese Pflanzen sorgen für Abwechslung im Garten und lassen sich leicht verschieben oder austauschen.

  • Sommerblumen und Blumenzwiebeln:
    • Sommerblumen (z. B. Petunien, Geranien): Bieten intensive, lang anhaltende Farbe vom Frühling bis zum ersten Frost.
    • Blumenzwiebeln (z. B. Tulpen, Narzissen): Unverzichtbar für die erste Blütenwelle im Frühling. Sie werden im Herbst angepflanzt und sind winterhart.
  • Kübelpflanzen: Ideal für Terrassen, Balkone und überall dort, wo Pflanzgefässe gefragt sind. Sie ermöglichen das Anpflanzen von Zimmerpflanzen oder nicht winterfesten Arten im Freien.
    • Oleander: Eine beliebte mediterrane Kübelpflanze, die den Sommer im Freien verbringt, aber vor dem Winter ins Haus muss (Winterschutz beachten).
    • Balkonpflanzen (z. B. Fuchsien): Speziell für Pflanzgefässe gezüchtet, um eine lange Blütezeit auf engem Raum zu garantieren. Sie benötigen oft eine gut abgestimmte Pflege und regelmässiges Giessen.

Die Wahl der richtigen Wuchsformen und Pflanzenarten ist der erste Schritt zu Ihrem Traumgarten. Achten Sie stets darauf, ob die richtigen Pflanzen zu den Licht- und Bodenverhältnissen Ihres Gartens passen.

Kurze Einkaufshilfe

Beim Kauf Ihrer Gartenpflanzen sollten Sie auf Qualität achten. Die richtigen Pflanzen sind gesund und vital.

  • Gesundheit: Achten Sie auf kräftige, unbeschädigte Triebe und Blätter. Vermeiden Sie Pflanzen mit gelben Flecken oder Anzeichen von Schädlingen.
  • Wurzelballen: Ein gesunder Wurzelballen sollte fest sein und das Pflanzgefäss gut durchwurzeln, aber nicht komplett verfilzt sein.
  • Herkunft: Kaufen Sie möglichst bei vertrauenswürdigen Quellen. Pflanzen, die bereits an das lokale Klima gewöhnt sind, wachsen oft besser in Ihrem eigenen Garten.

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Gartenpflanzen weitere Pflanzen

 Anleitung für Pflanzen im Garten

Das richtige Anpflanzen ist entscheidend, damit sich Ihre neuen Pflanzen im Garten schnell etablieren und gut entwickeln können.

Vorbereitung des Standorts

  • Boden lockern: Lockern Sie den Gartenboden tiefgründig und entfernen Sie Unkraut und Steine.
  • Bodenverbesserung: Mischen Sie je nach Bedarf Kompost, Sand oder speziellen Gartenboden unter, um die Struktur zu optimieren.
  • Standortprüfung: Stellen Sie sicher, dass der Platz den Bedürfnissen der Pflanzenarten entspricht, ob sonnig oder halbschattig.

Das Anpflanzen

  1. Wässern: Wässern Sie den Wurzelballen der Gartenpflanze vor dem Anpflanzen gründlich.
  2. Pflanzloch: Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so breit, aber nur so tief wie der Wurzelballen ist.
  3. Einsetzen: Setzen Sie die Pflanze gut in das Loch, sodass die Oberseite des Wurzelballens ebenerdig ist. Bei Kübelpflanzen in Pflanzgefässen ist dies ebenfalls wichtig.
  4. Auffüllen: Füllen Sie das Loch mit Erde auf und drücken Sie diese leicht an.
  5. Angiessen: Giessen Sie die neu gepflanzte Pflanze gut an, um Erdschluss zu gewährleisten.

Speziell: Kübelpflanzen

Kübelpflanzen in Pflanzgefäsen erfordern besondere Aufmerksamkeit.

  • Drainage: Eine gute Drainage aus Blähton oder Kies am Boden des Kübels ist unerlässlich, um Staunässe zu vermeiden.
  • Erde: Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde, die speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzenarten abgestimmt ist.

Gestaltungsideen

Die Gartengestaltung ist ein kreativer Prozess, der Ihren eigenen Garten zu einem persönlichen Hingucker macht.

  • Themenbeete: Gestalten Sie Bereiche thematisch, etwa ein mediterranes Beet mit Thymian oder ein Wildstaudenbeet zur Förderung der Biodiversität.
  • Vertikale Gärten: Nutzen Sie Wände und Zäune, um mit Kletterpflanzen oder speziellen Pflanzgefässen Platz zu sparen und einen grünen Sichtschutz zu schaffen.
  • Akzente: Setzen Sie einzelne Gartenpflanzen oder Kübelpflanzen als Hingucker an wichtigen Stellen, wie am Hauseingang oder auf der Terrasse.
  • Wuchsformen: Spielen Sie mit verschiedenen Wuchsformen – säulenförmige Gehölze als Blickpunkte, buschige Hortensien zur Füllung und kriechende Bodendecker als Teppich.
  • Naturgarten: Ein Naturgarten mit vielen Wildpflanzen, Wildrosen und insektenfreundlichen Stauden sieht nicht nur wunderschön aus, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Pflege von Pflanzen im Garten

Die richtige Pflege sorgt dafür, dass Ihre Pflanzen im Garten gesund bleiben und ihre volle Pracht entfalten. Viele winterharte Pflanzen sind sehr pflegeleicht, benötigen aber dennoch grundlegende Betreuung.

Giessen und Düngen

  • Giessen: Giessen Sie regelmässig, besonders in trockenen Perioden. Lieber seltener, aber dafür durchdringend giessen.
  • Düngung: Die meisten Gartenpflanzen benötigen Nährstoffe. Verwenden Sie organische oder mineralische Dünger, angepasst an die Pflanzenarten. Obstbäume und Kübelpflanzen haben oft einen höheren Bedarf.

Schnitt und Mulchen

  • Schnitt: Der regelmässige Schnitt fördert die Blütenbildung und hält Gehölze sowie Stauden in Form.
    • Entfernen Sie bei Stauden Verblühtes, um eine Nachblüte zu fördern.
    • Heckenpflanzen wie Liguster sollten regelmässig geschnitten werden, um einen dichten Sichtschutz zu gewährleisten.
  • Mulchen: Eine Schicht Mulch auf dem Gartenboden speichert Feuchtigkeit, unterdrückt Unkraut und schützt vor extremen Temperaturen.

Pflanzenschutz

  • Vorbeugung: Stärken Sie Ihre Gartenpflanzen durch optimale Standortbedingungen und Nährstoffversorgung, da gesunde Pflanzen widerstandsfähiger sind.
  • Kontrolle: Kontrollieren Sie regelmässig auf Schädlinge und Krankheiten.

Jahreszeiten

Ein Garten lebt vom Wandel der Jahreszeiten. Das ganze Jahr über gibt es Wichtiges bei den Pflanzen im Garten zu beachten.

Frühling

  • Vorbereitung: Aufräumen, düngen und den Gartenboden lockern.
  • Aussaat und Anpflanzen: Jetzt ist die beste Zeit, um neue Stauden, Gehölze und Sommerblumen auszusäen oder zu pflanzen.

Sommer

  • Giessen: Die Hauptaufgabe ist das regelmässige Giessen, besonders bei Kübelpflanzen und in heissen Perioden.
  • Blütezeit: Geniessen Sie die Pracht und entfernen Sie Verblühtes. Im Spätsommer zeigen viele Pflanzen im Garten ihre zweite Blüte.

Herbst

  • Ernte: Die Zeit der Ernte von Obstbäumen und aus dem Nutzgarten.
  • Pflanzung: Auch der Herbst ist eine gute Zeit, um winterharte Pflanzen und Blumenzwiebeln zu setzen.

Winter

  • Winterschutz: Schützen Sie empfindliche Pflanzen im Garten mit einem geeigneten Winterschutz vor Frost.

Tipps

  • Die richtige Pflanze am richtigen Ort: Dies ist der wichtigste Grundsatz. Eine Pflanze, gut ausgewählt nach Standortbedingungen, spart viel Pflegeaufwand.
  • Förderung der Biodiversität: Wählen Sie Wildpflanzen und insektenfreundliche Blumenzwiebeln und Stauden, um nützliche Insekten anzulocken. Ein Naturgarten ist ein Gewinn für Mensch und Tier.
  • Automatisierung: Nutzen Sie Bewässerungssysteme, um die Pflege Ihrer Gartenpflanzen zu vereinfachen, gerade wenn es sich um viele Kübel handelt.
  • Nachhaltigkeit: Sammeln Sie Regenwasser und verwenden Sie Mulch aus eigenen Gartenabfällen.

Häufige Fehler

Um eine lange Freude an Ihren Pflanzen im Garten zu haben, sollten Sie typische Fehler vermeiden:

  • Falsche Standortwahl: Eine Sonnenpflanze im Schatten oder eine Schattenpflanze in der prallen Sonne wird nie gut gedeihen. Dies betrifft auch Zimmerpflanzen, die im Sommer draussen stehen.
  • Überwässerung: Staunässe ist die häufigste Todesursache bei Pflanzen im Garten, insbesondere bei Kübelpflanzen in Pflanzgefässen.
  • Fehlender Winterschutz: Nicht alle Gartenpflanzen, auch wenn sie als winterhart gelten, sind winterfest gegen extreme Kälte und eisigen Wind.
  • Zu viel Dünger: Eine Überdüngung kann die Wurzeln schädigen und das Gleichgewicht der Pflanze stören.

Fazit

Die Bepflanzung und Pflege der Pflanzen im Garten ist eine bereichernde Tätigkeit. Mit der richtigen Planung, der Auswahl robuster, winterharter Pflanzen und der Beachtung der Bedürfnisse jeder einzelnen Pflanze gut gewählt, schaffen Sie einen lebenswerten und blühenden eigenen Garten. Ob Sie sich für einen pflegeleichten Nutzgarten mit Obstbäumen und Kräutern wie Thymian entscheiden oder eine formelle Gartengestaltung mit eleganten Hortensien und dichten Heckenpflanzen bevorzugen – das Wichtigste ist, dass Sie Freude an Ihrem grünen Reich haben.  

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Pflanzen im Garten

Viele Stauden, Bodendecker und robuste Gehölze sind sehr pflegeleicht. Generell sind winterharte Pflanzen und einheimische Wildpflanzen oft weniger anspruchsvoll als exotische Pflanzenarten. Wildrosen, Liguster und die Kornelkirsche sind Beispiele für robuste, pflegeleichte Gartenpflanzen.

Ein gezielter Winterschutz ist für empfindliche Pflanzen im Garten unerlässlich.

  • Kübelpflanzen: Stellen Sie die Kübel an einen geschützten Ort und umwickeln Sie die Pflanzgefässe mit Jute oder Vlies.
  • Bodendecker und Stauden: Eine Schicht Mulch oder Reisig schützt den Wurzelbereich von winterharten Pflanzen vor Kahlfrost.
  • Immergrüne: Gedeihen an halbschattigen Standorten besser und brauchen an frostfreien Tagen etwas Wasser, um nicht zu vertrocknen.

Die beste Schädlingsbekämpfung ist die Vorbeugung.

  • Gesunde Pflanzen: Sorgen Sie für eine gut versorgte Umgebung. Eine gesunde Gartenpflanze ist widerstandsfähiger.
  • Biodiversität: Locken Sie Nützlinge an. Ein Naturgarten mit Wildpflanzen bietet Igeln, Vögeln und Marienkäfern ein Zuhause, die natürliche Schädlingsbekämpfer sind.
  • Hausmittel: Oft helfen schon einfache Mittel wie Seifenlauge. Bei starkem Befall sollten Sie biologische oder chemische Mittel gezielt einsetzen.

Anfänger sollten sich auf pflegeleichte, winterfeste und robuste Pflanzen im Garten konzentrieren. Stauden wie Storchenschnabel, robuste Heckenpflanzen oder Obstbäume wie Apfel oder Birne sind gute Starts. Auch der Anbau von Erdbeeren oder einfachen Kräutern wie Thymian im eigenen Garten ist ein guter Einstieg.

Um die Biodiversität zu fördern, wählen Sie nektarreiche Pflanzenarten. Besonders gut geeignet sind:

  • Wildpflanzen und Wildrosen.
  • Viele Stauden wie Lavendel, Katzenminze oder Purpur-Sonnenhut.
  • Kräuter, darunter auch Thymian.
  • Die frühe Blüte der Kornelkirsche ist eine wichtige Nahrungsquelle.
  • Einfach blühende Sommerblumen.

Wählen Sie pflegeleichte und an den Standort angepasste Pflanzen.

  • Mulchen: Eine dicke Schicht Mulch reduziert Giessaufwand und Unkrautwachstum.
  • Bodendecker: Sie verringern die offene Fläche im Gartenboden und somit den Jät-Aufwand.
  • Robuste, winterharte Pflanzen: Setzen Sie auf Stauden und Gehölze, die wenig Schnitt benötigen.
  • Automatisierung: Eine automatische Bewässerung für Kübel und Beete spart viel Zeit.