Camping-Tipps für Anfänger: So gelingt der erste Campingurlaub
Draussen schlafen, morgens den Kaffee am Feuer kochen, abends den Sternenhimmel geniessen – Camping hat etwas Ursprüngliches, das viele Menschen fasziniert. Doch wer zum ersten Mal campt, steht schnell vor einer langen Liste an Fragen: Was gehört in die Packliste? Welcher Campingplatz passt zu mir? Und was tue ich, wenn es nachts doch kälter wird als erwartet? Damit Ihnen der Einstieg gelingt, haben wir die wichtigsten Camping-Tipps in diesem Ratgeber zusammengestellt – von der Planung über die Ausrüstung bis zu Regeln und Sicherheit.
Bevor Sie in die Ausrüstung investieren, lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Formen des Campens. Je nach Vorliebe, Budget und Reiseziel gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten:
Zelten auf dem Campingplatz: Die klassische und einsteigerfreundlichste Variante. Campingplätze bieten Sanitäranlagen, Strom und oft ein Restaurantangebot.
Wohnmobil und Campervan: Wohnmobile und Campervans kombinieren Mobilität und Wohnkomfort. Ideal für Roadtrips durch die Schweiz, Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien, Spanien, Kroatien oder Dänemark. Wohnmobilstellplätze sind in Europa gut ausgebaut.
Dachzelt: Das Dachzelt wird auf das Fahrzeugdach montiert – praktisch, schnell aufgebaut und sicher vor Bodenfeuchtigkeit.
Vanlife: Wer den Alltag hinter sich lassen will, lebt zeitweise oder dauerhaft im ausgebauten Van. Diese Lebensweise wird auch als Vanlife bezeichnet.
Glamping: Glamouröses Camping in komfortablen Unterkünften wie Safarizelten oder Holzchalets – ideal für alle, die Natur erleben, aber auf Komfort nicht verzichten möchten.
Wildcampen: In der Schweiz ist wildes Campen ausserhalb von Campingplätzen grundsätzlich toleriert, solange man sich respektvoll verhält. Dazu später mehr.
Für Camping-Anfänger empfiehlt sich der Einstieg über einen klassischen Campingplatz. Dort haben Sie Infrastruktur zur Verfügung und können erste Erfahrungen sammeln, bevor Sie abgelegene Ziele ansteuern.
Planung und Destination: Gut vorbereitet auf Campingreise
Eine sorgfältige Planung ist einer der wichtigsten Punkte für einen gelungenen Campingtrip. Das gilt besonders für Neulinge. Überlegen Sie zunächst, wohin die Reise gehen soll: In der Schweiz warten traumhafte Destinationen in den Alpen, im Mittelland und am Jurasüdfuss. Wer eine Rundreise durch Europa plant, sollte eine Routenplanung für den Roadtrip erstellen und dabei Etappenziele, Strecken und Campingplätze vorab buchen.
Hilfreiche Werkzeuge sind Campingführer sowie Camping-Apps, die aktuelle Bewertungen, Preise und Verfügbarkeiten von Campingplätzen anzeigen. In der Hochsaison – vorwiegend im Juli und August – sind beliebte Plätze schnell ausgebucht. Eine frühzeitige Reservation spart Stress.
Für eine erste Campingreise lohnt es sich, nah zu bleiben: Ein Wochenendausflug in der Region ermöglicht Ihnen, Ausrüstung und Abläufe zu testen, ohne weit von zu Hause entfernt zu sein.
Ausrüstung: Was gehört in die Packliste?
Die richtige Campingausrüstung entscheidet massgeblich über den Komfort im Freien. Erstellen Sie vor jeder Campingreise eine Packliste und haken Sie jeden Punkt ab. So vermeiden Sie, dass im wichtigsten Moment etwas fehlt. Hier eine Übersicht der Grundausstattung:
Zelt: Wählen Sie ein Zelt, das zur Jahreszeit und Personenzahl passt. Achten Sie auf einfachen Aufbau und ausreichende Wassersäule (mindestens 3000 mm).
Schlafsack: Der Schlafsack sollte zur Temperatur passen. Schlafsäcke mit einem Komfortbereich bis –5 °C sind für die Schweizer Bergregionen empfehlenswert.
Isomatte oder Schlafmatte: Eine Isomatte isoliert gegen die Bodenkälte und polstert den Untergrund. Aufblasbare Varianten sind besonders komfortabel.
Campingstuhl und Tisch: Campingstühle und ein kleiner Klapptisch gehören zur Basisausstattung für angenehme Mahlzeiten und Abende im Freien.
Taschenlampeund Stirnlampe: Für nächtliche Gänge zur Sanitäranlage sind Taschenlampe und Stirnlampe unverzichtbar. Nehmen Sie Ersatzbatterien mit.
Kühlbox: Eine Kühlbox oder ein Kühlrucksack hält Lebensmittel und Getränke frisch.
Wäscheleine: Praktisch für feuchte Kleidung oder Badetücher.
Spülmittelund Reinigungsmittel: Für die Hygiene am Campingplatz unverzichtbar.
Erste-Hilfe-Set:Pflaster, Desinfektionsmittel, Schmerzmittel und persönliche Medikamente gehören immer ins Gepäck.
Wer mit dem Wohnmobil oder Campervan unterwegs ist, sollte zusätzlich auf das Gesamtgewicht achten. Überladene Fahrzeuge sind gefährlich und können zu Bussgeldern führen.
Beim Camping gilt das Zwiebelprinzip. Mehrere dünne Schichten lassen sich flexibel kombinieren und schützen besser vor Kälte und Nässe als eine einzige dicke Jacke. Wichtige Kleidungsstücke für Camping-Anfänger:
Regenjacke: Eine wasserdichte Regenjacke, die auch als Windschutz dient.
Funktionsunterwäsche: Funktionsunterwäsche aus Merinowolle oder Kunstfaser, die Feuchtigkeit ableitet.
Ein guter Campingplatz ist mehr als nur ein freier Stellplatz. Achten Sie bei der Auswahl auf folgende Punkte:
Sanitäranlagen: Saubere und gut erreichbare sanitäre Anlagen sind ein Zeichen für einen gepflegten Platz.
Lage und Umgebung: Ist der Campingplatz nah an Wanderwegen, Seen oder Ortschaften? Wie ist die Verkehrsanbindung?
Ausstattung: Gibt es Strom am Stellplatz? Wo ist der nächste Abwassertank? Gibt es eine Campingtoilette oder chemische Toilette zur Miete?
Bewertungen: Lesen Sie Erfahrungsberichte anderer Camper in Camping-Apps oder Campingführern.
Preise: In der Schweiz sind Campingplätze meist gut ausgestattet, aber auch etwas teurer als in Deutschland oder anderen europäischen Ländern.
Für Wohnmobil-Reisende bieten sich Wohnmobilstellplätze an, die oft zentral gelegen sind und kürzere Aufenthalte ermöglichen.
H2: Zelt aufstellen: Schritt für Schritt
Das erste Mal ein Zelt aufzubauen, kann überwältigend wirken. Mit etwas Übung geht es jedoch schnell. Üben Sie den Aufbau zu Hause, bevor Sie abreisen – das spart Zeit und Nerven, wenn Sie spätabends am Campingplatz ankommen.
Untergrund wählen: Suchen Sie einen flachen, trockenen Untergrund ohne Steine oder Wurzeln. Schutz vor Wind ist ein Vorteil.
Heringe fest einschlagen: Gut verankerte Heringe sind wichtig bei Wind. Ein kleiner Gummihammer erleichtert die Arbeit.
Apsis nutzen: Das Vorzelt (Apsis) bietet Stauraum für Schuhe, nasse Jacken und andere Ausrüstung.
Belüftung beachten: Kondenswasser entsteht durch schlechte Belüftung. Lassen Sie das Innenzelt nicht am Aussenzelt anliegen.
Feuer machen: Sicherheit geht vor
Ein Lagerfeuer gehört für viele zum Inbegriff des Campingerlebnisses. In der Schweiz sind jedoch folgende Regeln zu beachten:
Feuer dürfen nur an dafür vorgesehenen Feuerstellen gemacht werden. Bei Trockenheit und erhöhter Waldbrandgefahr gilt ein absolutes Feuerverbot – informieren Sie sich täglich über die aktuelle Warnstufe auf der Website der Gemeinde oder beim Revierförster. Auf Campingplätzen gelten zusätzlich die Platzregeln.
Löschen Sie das Feuer vollständig, bevor Sie schlafen gehen oder den Platz verlassen. Wasser und Erde helfen dabei. Lassen Sie die Asche abkühlen, bevor Sie sie entsorgen.
Verpflegung: Kochen unter freiem Himmel
Essen im Freien schmeckt besonders gut – wenn man vorbereitet ist. Camping-Tipps rund ums Kochen:
Gaskocherund Gasflaschen: Prüfen Sie vor der Abreise, ob die Gasflasche noch voll ist. Gasflaschen sind auf vielen Campingplätzen erhältlich.
Einfache Mahlzeiten: Pasta, Suppen, Rührei oder One-Pot-Gerichte sind unkompliziert und lecker.
Kühlung: Lebensmittel wie Fleisch, Milch und Joghurt müssen gut gekühlt werden. Eine Kühlbox mit Eiswürfeln oder Kühlelementen hält die Temperatur.
Abfall: Verpackungen und Abfälle konsequent entsorgen – mehr dazu im Abschnitt zur Nachhaltigkeit.
Kaufen Sie vor der Abreise ein und planen Sie die Mahlzeiten im Voraus. Das spart Zeit und reduziert Lebensmittelabfälle.
Strom am Campingplatz
Die meisten Campingplätze in der Schweiz bieten Stromanschlüsse am Stellplatz. Mit einem CEE-Adapter (Campingstecker) verbinden Sie Ihr Zelt-Equipment, Ihren Campervan oder Ihr Wohnmobil mit dem Stromnetz des Platzes.
Achten Sie auf die maximal zulässige Wattzahl pro Stellplatz – Geräte mit hohem Verbrauch wie Heizlüfter oder Wasserkocher können die Sicherung auslösen. Für Zeltcamper ohne Stromanschluss sind wiederaufladbare Powerbanks oder Solarladegeräte eine gute Alternative.
Jahreszeiten und Wetter in der Schweiz
Das Wetter in der Schweiz kann sich schnell ändern – besonders in den Bergen. Diese Camping-Tipps helfen Ihnen, sicher und komfortabel durch jede Jahreszeit zu kommen:
Frühling (März bis Mai)
Die Nächte sind noch kalt, tagsüber kann es angenehm warm sein. Ein Schlafsack mit tiefem Komfortbereich ist Pflicht. Viele Campingplätze öffnen erst ab Ostern.
Sommer (Juni bis August)
Die Hauptsaison bietet warme Temperaturen und lange Tage – ideal für Campingferien. In den Bergen kann es aber auch im Sommer stark regnen oder hagelstürmen. Immer eine Regenjacke mitnehmen.
Herbst (September bis November)
Der goldene Herbst lockt mit bunten Wäldern und ruhigeren Campingplätzen. Temperaturen sinken rasch, vor allem nachts. Ideal für erfahrenere Camper.
Winter (Dezember bis Februar)
Wintercamping ist anspruchsvoll, aber für ausgerüstete Camper ein besonderes Erlebnis. Spezielle Vier-Jahreszeiten-Zelte und Schlafsäcke bis –20 °C sind notwendig. Viele Campingplätze sind in dieser Zeit geschlossen.
Prüfen Sie die Wettervorhersage täglich über MeteoSchweiz oder auf unseren Wetter-Seiten und passen Sie Ihre Pläne bei Unwetterwarnungen an.
Entsorgung, Reinigung und Lagerung
Nach dem Campingurlaub kommt die Pflege der Ausrüstung. Gut gepflegte Ausrüstung hält länger und ist beim nächsten Einsatz sofort bereit:
Zelt trocknen: Niemals feucht verpacken. Das Zelt schimmelt sonst und die Nähte werden porös. Aufhängen und vollständig trocknen lassen.
Schlafsack lüften: Schlafsäcke locker aufbewahren, nicht zusammengepresst im Kompressionssack. Das schont die Füllung.
Abwassertank: Den Abwassertank im Wohnmobil oder Campervan vollständig entleeren und spülen.
Campingtoilette reinigen: Chemische Campingtoiletten nach Herstellerhinweis reinigen und mit frischer Flüssigkeit befüllen.
Küchenutensilien waschen: Töpfe, Besteck und Behälter mit Spülmittel reinigen, gut trocknen.
Gesamtes Equipment prüfen: Schäden notieren und vor dem nächsten Einsatz reparieren oder ersetzen.
Regeln auf dem Campingplatz
Auf Campingplätzen gelten klare Verhaltensregeln – Rücksicht gegenüber anderen Campern steht dabei an erster Stelle. Die wichtigsten Punkte:
Ruhezeiten (meist 22:00 bis 07:00 Uhr) einhalten
Fahrzeuge nur auf dem zugewiesenen Stellplatz parken
Abfall konsequent in die dafür vorgesehenen Behälter entsorgen
Sanitäranlagen sauber hinterlassen
Keine laute Musik nach der Ruhezeit
Haustiere an der Leine führen (sofern erlaubt)
Wer die Regeln respektiert, schafft eine angenehme Atmosphäre für alle Gäste.
Rechtliches: Was Camping-Anfänger wissen müssen
Wildcampen in der Schweiz
Wildes Campen ist in der Schweiz in vielen Regionen toleriert, jedoch nicht explizit erlaubt. Generell gilt: nur eine Nacht am selben Ort, keine Hinterlassenschaften, kein Feuer. In Naturschutzgebieten, auf Privatgelände und in bestimmten alpinen Regionen ist Wildcampen verboten. Informieren Sie sich vorab bei der Gemeinde oder beim lokalen Tourismusbüro.
Wohnmobil und Führerschein
Wohnmobile über 3.5 Tonnen Gesamtgewicht benötigen in der Schweiz die Führerscheinkategorie C. Für leichtere Fahrzeuge reicht Kategorie B. Prüfen Sie das zulässige Gesamtgewicht Ihres Fahrzeugs und ob Sie entsprechend ausgerüstet sind – inklusive Warndreieck und Auffahrkeilen.
Versicherung
Prüfen Sie, ob Ihre Hausratsversicherung auch Campingausrüstung abdeckt. Eine Reiseversicherung mit Annullationsschutz ist beim Campingurlaub ebenfalls empfehlenswert.
Sicherheit und Notfälle
Gute Vorbereitung schützt vor den häufigsten Risiken beim Campen. Diese Camping-Tipps helfen Ihnen, sicher unterwegs zu bleiben:
Notrufnummern kennen: In der Schweiz gilt 112 als europäische Notrufnummer, 144 für den Rettungsdienst, 117 für die Polizei und 118 für die Feuerwehr.
Wetterwarnungen ernst nehmen: Bei Unwetter schnell ins Auto oder in feste Gebäude wechseln. Nie unter einem Baum Schutz suchen.
Tier-Begegnungen: In der Schweiz können Begegnungen mit Rinderherden auf Wanderwegen vorkommen. Ruhig bleiben, nicht rennen und einen Bogen um die Tiere machen.
Erste Hilfe: Nehmen Sie immer ein Erste-Hilfe-Set mit und kennen Sie die Grundlagen der Ersten Hilfe.
Handy aufladen: Ein vollgeladenes Handy kann im Notfall lebensrettend sein. Powerbank mitnehmen.
Anderen Bescheid geben: Teilen Sie Ihren Reiseplan mit einer Vertrauensperson – besonders bei Touren in abgelegene Gebiete.
Nachhaltigkeit und Naturschutz
Camping bedeutet, in und mit der Natur zu sein. Damit das auch für zukünftige Generationen möglich bleibt, sollten Camper einige Grundsätze beherzigen:
Abfall korrekt entsorgen: Abfall immer vollständig mitnehmen und korrekt entsorgen – auch Zigarettenstummel und Kaugummi.
Flora und Fauna respektieren: Keine Pflanzen pflücken oder Tiere stören.
Umweltschonende Reinigung: Waschen und Spülen nicht direkt an Gewässern – Spülmittel und Seife gehören nicht in Bäche oder Seen.
Auf Wegen bleiben: Auf bestehenden Wegen bleiben, um Erosion zu vermeiden.
Korrekte Feuerstellen: Feuer nur an genehmigten Stellen machen.
Wasser sparen: Kurze Duschen nehmen und Wasser sparsam einsetzen.
Das Prinzip „Leave No Trace“ – also keine Spuren hinterlassen – gilt weltweit als Massstab für respektvolles Campen.
Die besten Camping-Tipps auf einen Blick
Zum Abschluss die wichtigsten Tipps noch einmal kompakt für Camping-Einsteiger:
Früh buchen: Beliebte Campingplätze in der Schweiz sind in der Hochsaison schnell ausgebucht – reservieren Sie rechtzeitig.
Packliste nutzen: Erstellen Sie vor jeder Campingreise eine detaillierte Packliste und überprüfen Sie sie zweimal.
Ausrüstung testen: Zelten Sie vor der ersten grossen Campingreise einmal im Garten oder auf einem nahen Campingplatz.
Wetter beobachten: Prüfen Sie die Wettervorhersage täglich und haben Sie immer eine Regenjacke griffbereit.
Natur respektieren: Lassen Sie die Umgebung so zurück, wie Sie sie vorgefunden haben.
Anderen Campern gegenüber rücksichtsvoll sein: Ruhezeiten einhalten, leise sprechen, Abstand wahren.
Notfallnummern kennen: Speichern Sie die wichtigsten Nummern vor Reiseantritt im Telefon.
Einfach beginnen: Starten Sie mit kurzen Ausflügen nahe der Heimat, bevor Sie grosse Campingferien planen.
Häufige Fehler beim Campen – und wie Sie sie vermeiden
Viele Camping-Anfänger machen beim ersten Mal dieselben Fehler. Diese Camping-Tipps helfen Ihnen, die gröbsten Stolpersteine zu umgehen:
Zu viel mitnehmen: Eine überladene Packliste macht den Auf- und Abbau mühsam. Weniger ist mehr – gerade bei Touren zu Fuss oder mit dem Velo.
Das Zelt nicht vorher üben: Wer das Zelt zum ersten Mal im Dunkeln aufbaut, erlebt eine Überraschung. Daher: immer vorher zu Hause ausprobieren.
Schlafsack falsch wählen: Ein zu dünner Schlafsack macht kalte Nächte zur Qual. Lieber einen Schlafsack mit etwas tieferem Komfortbereich wählen.
Kein Bargeld dabei: Viele Campingplätze verlangen Barzahlung für Zusatzleistungen. Immer etwas Kleingeld mitnehmen.
Regeln nicht kennen: Informieren Sie sich vor Ankunft über die Platzregeln – das vermeidet unangenehme Situationen mit Platzbetreibern oder anderen Campern.
Keine Notfallnummern gespeichert: Gerade in abgelegenen Gebieten kann es lebensrettend sein, die richtigen Nummern parat zu haben.
Fazit
Camping ist eine der schönsten Arten, die Natur zu erleben – und mit den richtigen Camping-Tipps gelingt auch der erste Campingurlaub. Entscheidend sind eine gute Vorbereitung, die passende Ausrüstung und ein respektvoller Umgang mit Natur und Mitmenschen. Beginnen Sie klein, lernen Sie bei jedem Ausflug dazu, und Sie werden schnell merken: einmal Campen, immer Campen.
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FAQ – Häufig gestellte Fragen zu den Camping-Tipps
Was sollte man beim Campen nicht vergessen?
Die wichtigsten Dinge auf der Packliste sind: Zelt, Schlafsack, Isomatte, Taschenlampe oder Stirnlampe, Erste-Hilfe-Set, Regenjacke, Küchenutensilien, Kühlbox, Spülmittel, Wäscheleine und ausreichend Wasser. Erstellen Sie eine persönliche Packliste und gleichen Sie diese vor jeder Campingreise ab. Besonders Camping-Anfänger vergessen häufig Kleinigkeiten wie Ersatzbatterien, Auffahrkeile oder ein Warndreieck beim Wohnmobil.
Was ist die beste Jahreszeit zum Campen?
In der Schweiz ist der Sommer von Juni bis August die beliebteste Zeit für Campingferien. Die Temperaturen sind angenehm, die Tage lang und die meisten Campingplätze sind geöffnet. Wer Ruhe und günstigere Preise bevorzugt, findet im Frühling und Herbst ebenfalls tolle Bedingungen – muss aber mit kälteren Nächten rechnen. Wintercamping ist möglich, aber nur für erfahrene Camper mit entsprechender Spezialausrüstung empfehlenswert.
Wie kann ich Lebensmittel beim Campen am besten lagern?
Eine gut isolierte Kühlbox mit Kühlelementen oder Eiswürfeln ist die praktischste Lösung. Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milch und Joghurt müssen zuverlässig unter 5 °C gehalten werden. Trockene Lebensmittel wie Teigwaren, Reis, Konserven und Knäckebrot sind ideal für Campingferien, da sie keine Kühlung benötigen und platzsparend sind. Achten Sie darauf, Lebensmittel in verschliessbaren Behältern aufzubewahren – das schützt vor Insekten und Tieren.
Darf ich mit Haustieren auf den Campingplatz?
Viele Campingplätze in der Schweiz erlauben Hunde und Katzen, verlangen aber oft einen kleinen Aufpreis. Haustiere müssen in der Regel an der Leine geführt werden und dürfen Sanitäranlagen nicht betreten. Prüfen Sie die Hausordnung des jeweiligen Campingplatzes vor der Buchung – die Regeln variieren. Im Ausland, zum Beispiel in Deutschland, Frankreich oder Kroatien, gelten ähnliche Regelungen, aber auch hier lohnt eine Nachfrage im Voraus.