Wenn im Frühjahr die Gartensaison beginnt, zieht es viele Schweizerinnen und Schweizer nach draussen ins Grüne. Es gibt kaum etwas Schöneres, als das eigene Gemüse heranzuziehen oder den Balkon in ein farbenfrohes Blütenmeer zu verwandeln. Doch haben Sie sich beim Pflanzen im eigenen Garten schon einmal gefragt, woher die kleinen Setzlinge eigentlich stammen, bevor sie in den Verkaufsregalen landen? Ein grosser Teil unseres Pflanzensortiments hat eine sehr kurze Anreise. Bei der LANDI legen wir grossen Wert auf Regionalität und Schweizer Qualität. Wenn Sie bei uns Jungpflanzen kaufen, erwerben Sie Produkte, die mit viel Fachwissen, Leidenschaft und Sorgfalt direkt in der Schweiz gezogen wurden. Kurze Transportwege, ein hoher Qualitätsstandard und die Stärkung der lokalen Wertschöpfung stehen dabei im Vordergrund. Natürlich sind die Setzlinge perfekt an die Bedingungen in der Schweiz angepasst. Werfen wir gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen und lernen die Menschen kennen, die diese grüne Pracht Tag für Tag möglich machen.
Die Gärtnerei Desarzens wurde 1976 in Pomy im Kanton Waadt gegründet. Zu Beginn wurden ausschliesslich Beetpflanzen und Topfpflanzen für den lokalen Markt produziert. Im Laufe der Jahre wurde das Sortiment um eine breite Palette an Gemüsesetzlingen und anderen Jungpflanzen erweitert. Mit der wachsenden Zahl an produzierten Artikeln wuchs auch die Produktionsfläche kontinuierlich auf über 30'000 Quadratmeter an. Auf einer modernen Gewächshausfläche von insgesamt knapp 20'000 Quadratmetern wachsen das Jahr über eine Vielzahl von Beetpflanzen und Balkonpflanzen, sommerblühende Stauden, Zweijährige wie Stiefmütterchen und Hornveilchen sowie Kräutern heran. Heute werden die kräftigen Gewächse stolz in der ganzen Schweiz vertrieben.
Der anhaltende Kulturerfolg der Firma Desarzens ist auf viele Jahre wertvolle Erfahrung begründet. Nur mit diesem tiefen Fachwissen ist zu gewährleisten, dass die vielen unterschiedlichen Produkte die hohen Anforderungen des Marktes erfüllen. Da das Arbeiten mit der Natur die absolute Grundlage des Waadtländer Unternehmens ist, hat der Schutz der Ressourcen und der Umwelt stets eine grosse Bedeutung. Dazu zählt die konsequente Nutzung von gesammeltem Regenwasser zur Bewässerung der Kulturen, der gezielte Einsatz von Nützlingen zum biologischen Pflanzenschutz, die Reduzierung von Torf in den verwendeten Substraten sowie eine CO2-neutrale Holzheizung für die Beheizung der Gewächshäuser. Auch die Kraft der Sonne wird über eigene Solaranlagen zur Energieversorgung genutzt.
Ein ganz anderes, aber ebenso faszinierendes Konzept verfolgt die Lubera AG, die 1993 von Markus Kobelt in Buchs im St. Galler Rheintal gegründet wurde. Der Name des Betriebs ist ein kreatives Fantasiewort, gebildet aus den beiden Begriffen lustvoll und Beeren. Seit Beginn liegt die Kernkompetenz von Lubera in der Produktion essbarer Pflanzen. Das Sortiment umfasst in erster Linie Obst- und Beerenpflanzen, wobei seit circa zehn Jahren auch Fruchtgemüse und mehrjährige Gemüsepflanzen wie Rhabarber und Baumkohl das Angebot bereichern. Lubera produziert jährlich insgesamt circa zwei Millionen Pflanzen, wovon die Hälfte direkt in Buchs für den Schweizer Markt herangezogen wird. Um dieses Wachstum zu sichern, wurde vor zwei Jahren ein neues, hochmodernes Gewächshaus mit 1,6 Hektaren Fläche eröffnet.
Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Familienfirma, in welcher der Generationenwechsel bereits erfolgreich eingeleitet worden ist. Der Junior, Lukas Kobelt, arbeitet seit zwei Jahren als Betriebsleiter in der Schweiz und wird per Anfang 2028 die operative Leitung vollständig übernehmen. Eine absolute Besonderheit bei Lubera ist die eigene Sortenzucht. Ein Team von drei Pflanzenzüchtern entwickelt auf einer Fläche von rund sechs Hektaren neue Obst-, Beeren- und Gemüsesorten. Ziel dieser Arbeit sind Sorten, die für den Hobbygärtner einfacher zu kultivieren sind, besser schmecken und eine natürliche Resistenz gegen typische Krankheiten wie Schorf oder Mehltau aufweisen. Damit die Pflanzenliebe spürbar durch den Magen geht, stehen Geschmack und Erntespaass im Fokus.
Seit vielen Jahren arbeiten Schwarz Jungpflanzen und die LANDI Hand in Hand, um Schweizer Gärten zu bereichern. Bei uns finden Sie sowohl biologisch als auch konventionell gezüchtete Gemüse- und Kräuterpflanzen frisch aus der Region. In den grossen Gewächshäusern im aargauischen Villigen wachsen die Jungpflanzen direkt vor Ort heran, wo sie regional und nachhaltig kultiviert werden. Über Jahrzehnte hinweg hat sich die Max Schwarz AG zu einem äusserst zuverlässigen Partner für die Schweizer Pflanzenbranche entwickelt und beliefert den heimischen Detailhandel mit hochwertigen Setzlingen.
Über einhundert Mitarbeitende sorgen täglich mit grossem persönlichem Einsatz dafür, dass die frischen Produkte für die Konsumenten bereitstehen. Neben den Gewächshäusern bewirtschaftet der Familienbetrieb weitläufige Felder, auf denen unter anderem Bundzwiebeln, Lauch und Eisbergsalat gedeihen. Zum Sommeranfang gesellen sich zudem Zucchetti oder saftige Wassermelonen dazu. Was Sie im aktuellen Sortiment Ihrer LANDI an Gemüse und Kräutern als Jungpflanzen finden, stammt aus diesen professionellen Händen. Das Angebot überzeugt durch vitale Salatsorten in praktischen 6er- oder 12er-Einheiten sowie durch ein grosses Sortiment an geschmackvollen Tomatensetzlingen, die für eine bessere Widerstandsfähigkeit oft fachmännisch veredelt wurden.
Der Kauf von Pflanzen aus heimischer Produktion bietet für Sie als Hobbygärtner handfeste Vorteile. Es sind nicht einfach anonyme Massenprodukte, sondern das Ergebnis regionaler Arbeit und grosser Verantwortung für Natur und Mensch.
Ob essbare Gewächse oder farbenfrohe Beetpflanzen für den Garten, die Qualität der Produktion spüren Sie direkt beim Einpflanzen und später bei einer reichen Ernte im eigenen Zuhause.
Hinter den Jungpflanzen in Ihrer LANDI steht eine Schweizer Familie, die mit viel Herzblut, jahrzehntelanger Erfahrung und grossem Fachwissen für beste Qualität sorgt. Mit dem Wissen um die regionale Herkunft macht das Arbeiten im eigenen Garten gleich doppelt Freude. Besuchen Sie uns einfach in den LANDI Läden, um die Vielfalt an robusten Gewächsen für Ihre Beete, Hochbeete oder den Balkon zu entdecken und sich von unseren Experten vor Ort persönlich beraten zu lassen.
Das hängt stark von der jeweiligen Pflanzenart ab. Während robuste Salate, Zwiebeln und Kohlgewächse schon im frühen Frühjahr ins Freiland gepflanzt werden können, sollten empfindliche Fruchtgemüse wie Tomaten, Gurken oder Zucchetti erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Beet gesetzt werden, wenn keine Nachtfröste mehr drohen.
Bei der Veredelung wird eine geschmacklich hervorragende Edelsorte auf eine besonders robuste und wurzelstarke Wildunterlage gesetzt. Dies sorgt dafür, dass die Pflanze im Garten widerstandsfähiger gegen Bodenkrankheiten ist, Nährstoffe wesentlich besser aufnimmt und schlussendlich einen deutlich höheren Ertrag liefert.
Nach dem Einpflanzen ist ein gründliches Angiessen das A und O, damit die feinen Wurzeln einen optimalen Kontakt zur umgebenden Erde bekommen. Schützen Sie die jungen Gewächse in den ersten Tagen gegebenenfalls vor praller Mittagssonne und halten Sie den Boden gleichmässig feucht, ohne jedoch Staunässe zu verursachen.