Die Adventszeit ist die schönste Zeit für die heimische Weihnachtsbäckerei. Wenn der Duft von gerösteten Nüssen, Zimt, Nelken und frisch gebackenem Guetzliteig die Stube erfüllt, versammelt sich die ganze Familie gern in der warmen Küche. Ob zarte Mailänderli, knusprige Sablés, gefüllte Spitzbuben oder saftiger Lebkuchen vom Blech: Gelungenes Weihnachtsgebäck erfordert nicht nur Liebe zum Handwerk, sondern auch die richtigen Küchenhelfer und hochwertige Zutaten. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Küchenmaschinen und Backutensilien Ihnen die Arbeit erleichtern, wie sich Schweizer Panflor Mehle und UrDinkel im Teig verhalten und wie Ihre Guetzli in der Dose wochenlang herrlich frisch bleiben. Am Ende finden Sie fünf beliebte Schweizer UrDinkel-Rezepte zum direkten Nachbacken.
Beim Backen in der Vorweihnachtszeit kommt es auf Präzision und gut abgestimmte Werkzeuge an. Wer schwere Teige von Hand knetet oder ungenau abwägt, verliert schnell die Freude am Backen.
Gerade bei zähen Teigen wie Lebkuchen- oder Mürbeteig ist eine kraftvolle Küchenmaschine mit Knethaken und Rührbesen ein unverzichtbarer Helfer. Sie sorgt dafür, dass sich Butter, Zucker und Eier gleichmässig zu einer luftigen Masse verbinden, bevor das Mehl untergehoben wird. Leistungsstarke Küchengeräte sparen Kraft und garantieren eine homogene Teigstruktur.
In der Pâtisserie entscheiden wenige Gramm über Gelingen oder Misslingen. Eine digitale Küchenwaage (wie die Prima Vista aus der LANDI) mit Zuwaagefunktion (Tara) ermöglicht das exakte Abmessen feiner Gewürze, Triebmittel wie Natron und Mehlmengen. Messbecher mit feiner Skalierung helfen beim exakten Dosieren von Rahm, Milch oder Fruchtsäften.
Für klassische Formen auf dem Guetzliteller sorgen robuste Ausstechformen aus Edelstahl oder Weissblech. Mit Sternen, Schneemännern, Tannenbäumen und Herzen macht das Ausstechen besonders Kindern Spass. Praktische Teigschaber aus flexiblem Silikon stellen sicher, dass kein Teigrest in der Schüssel verbleibt, während hitzebeständige Backpinsel das gleichmässige Bestreichen der Mailänderli mit Eigelb erleichtern. Hochwertiges Küchenzubehör gehört in jede gut sortierte Weihnachtsküche.
Gleichmässige Hitzeverteilung im Ofen ist das A und O für goldbraune Guetzli. Verwenden Sie stabile Backbleche in Kombination mit passgenauem Backpapier oder wiederverwendbaren Dauerbackfolien, damit der Teigboden nicht verbrennt.
Die Qualität des Gebäcks steht und fällt mit den Rohstoffen. Schweizer Mehl und Zucker aus einheimischer Produktion garantieren kurze Transportwege und beste Backeigenschaften.
Je nach Gebäckart verlangt der Teig nach unterschiedlichen Mehleigenschaften. Erfahren Sie auch mehr über die Grundlagen in unserem Leitfaden zum Thema Brot backen.
Mehlsorte | Charakteristik | Backeigenschaften | Ideale Weihnachtsguetzli |
Panflor Weissmehl | Sehr fein vermahlen, hoher Stärkeanteil, helle Farbe | Bindet Flüssigkeit schnell, sorgt für zarte, mürbe Krume | Mailänderli, Spitzbuben, Vanillegipfeli |
Panflor Halbweissmehl | Enthält feinste Schalenteile, mineralstoffreicher | Gibt dem Gebäck mehr Struktur und Standfestigkeit | Sablés, Guetzli mit Nüssen und Trockenfrüchten |
UrDinkel Mehl hell | Traditionelles Schweizer Urgetreide, leicht nussig | Sehr bekömmlich, verlangt schonendes Rühren (nicht überkneten) | UrDinkel-Mailänderli, Nelken-Birnen-Sablés, Lebkuchen |
Typisch für traditionelles Schweizer Weihnachtsgebäck sind warme Gewürznoten:
LANDI Praxis-Tipp: Kneten Sie Mürbeteig für Mailänderli oder Spitzbuben niemals zu lange mit den Händen. Durch die Handwärme schmilzt die Butter, der Teig wird «brandig» (das Fett trennt sich vom Mehl) und die fertigen Guetzli werden nach dem Backen zäh und hart statt mürbe. Fügen Sie die Zutaten nur rasch zusammen, wickeln Sie den Teig in Folie und lassen Sie ihn mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen.
Damit die Guetzli bis zu den Festtagen ihr volles Aroma behalten, kommt es auf die richtige Lagerung an:
LANDI Praxis-Tipp: Während Mailänderli und Sablés trocken und knusprig bleiben sollen, wird Lebkuchen an der Luft schnell hart. Legen Sie einfach einen kleinen Schnitz frischen Schweizer Apfel mit in die Lebkuchendose und schliessen Sie den Deckel fest. Der Lebkuchen nimmt die Feuchtigkeit des Apfels auf und bleibt über Wochen wunderbar weich und saftig. Tauschen Sie den Apfelschnitz alle zwei bis drei Tage aus.
Probieren Sie diese bewährten Schweizer Rezeptideen aus dem Buch «UrDinkel Guetzli» von Judith Gmür-Stalder:
Der zeitlose Liebling auf jedem Schweizer Guetzliteller.
Zarte Mürbeteigsterne mit fruchtigem Hagebutten-Orangen-Gelee.
Herrlich saftiger Gewürzkuchen für die Kaffeetafel.
Fruchtige Plätzchen mit feiner Zitronennote.
Mürbe Buttersablés verfeinert mit Trockenbirnen.
Selbstgebackene Weihnachtsguetzli sind das Herzstück jeder festlichen Adventszeit. Mit verlässlichen Küchengeräten, feinem Schweizer Panflor Mehl und den erprobten UrDinkel-Rezepten gelingt die Weihnachtsbäckerei mühelos und bereitet Gross und Klein Freude. Alles, was Sie für Ihre Backstube benötigen – von der präzisen Küchenwaage über Ausstechformen bis zum Schweizer Mehl –, finden Sie in Ihrem regionalen LANDI Laden und im Online-Shop.
Klassisches Schweizer Weissmehl (z. B. Panflor Weissmehl) oder helles UrDinkel-Mehl eignet sich am besten. Es sorgt für einen feinen, homogenen Teig, der beim Ausrollen nicht reisst und beim Backen mürbe bleibt.
Durch das Kühlen wird das im Teig enthaltene Butterfett wieder fest. Dadurch klebt der Teig beim Ausrollen nicht an der Arbeitsfläche fest und die ausgestochenen Formen behalten beim Backen ihre scharfen Konturen.
Trockene Mürbeteigguetzli wie Mailänderli und Sablés sind in gut schliessenden Blechdosen kühl und trocken gelagert problemlos drei bis vier Wochen haltbar. Gefüllte Guetzli mit Gelee (wie Spitzbuben) sollten innerhalb von zwei Wochen genossen werden.