Adventskalender selber machen: Kreative DIY-Ideen und Tipps zum Befüllen

Das Öffnen des ersten Türchens oder Säckchens am 1. Dezember gehört zu den herzerwärmendsten Momenten in der Vorweihnachtszeit. In der Schweiz hat der Adventskalender – liebevoll oft «Adventssäckli» genannt – eine lange und tief verwurzelte Tradition. Wer einen Adventskalender selber machen möchte, schenkt weit mehr als Schokolade oder kleine Geschenke: Er schenkt Zeit, Aufmerksamkeit und Vorfreude für die 24 Tage bis zum Fest. Ob für die eigenen Kinder, den Partner oder gute Freunde: Ein selbst gebastelter Kalender lässt sich perfekt an den Geschmack der beschenkten Person anpassen. Weitere festliche Bastelanleitungen finden Sie in unserem Beitrag zum Thema Weihnachtsgeschenke basteln mit Kindern. In diesem Ratgeber stellen wir Ihnen einfache Bastelideen vor, zeigen eine verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung und geben inspirierende Tipps für abwechslungsreiche Füllungen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Drei einfache Bastelideen für den selbstgemachten Adventskalender
  2. Schritt-für-Schritt-Anleitung: Der hängende Ast-Adventskalender
  3. Selbstgebastelter Adventskalender und Fertig-Set im Vergleich
  4. Kreative Füllideen für Kinder, Partner und die Familie
  5. Die richtige Dramaturgie: 24 Tage geschickt aufteilen
  6. Fazit: Liebevoll gebastelt durch die Vorweihnachtszeit
  7. FAQ - Häufige Fragen zum Adventskalender-Basteln

Drei einfache Bastelideen für den selbstgemachten Adventskalender

Ein schöner Kalender muss weder teuer noch kompliziert sein. Mit natürlichen Werkstoffen und etwas Fantasie entstehen im Handumdrehen echte Hingucker:

1. Der Natur-Ast mit Papiertüten

Ein kräftiger, knorriger Ast aus dem heimischen Wald oder Garten bildet die rustikale Basis. Daran werden 24 nummerierte Kraftpapiertüten mit einer Kordel in unterschiedlichen Höhen aufgehängt. Umwickelt mit Tannengrün und einer warmweissen Lichterkette, wird der Kalender zum stimmungsvollen Wandschmuck.

2. Das traditionelle Adventssäckli an der Holzleiter

Kleine Jute- oder Stoffsäckchen sind der Inbegriff der Gemütlichkeit. An einer dekorativen Holzleiter oder quer über eine Wand gespannten Schnur befestigt, versprühen sie ländlichen Charme. Der grosse Vorteil: Die Säckchen lassen sich über viele Jahre hinweg jedes Jahr aufs Neue befüllen.

3. Der Upcycling-Kalender im Weidenkorb

Wer wenig Platz an den Wänden hat, nutzt einen grossen Korb. Die 24 Päckchen werden mit Zahlen versehen, in den Korb gebettet und mit Zapfen und Nadelzweigen dekoriert. Inspirationen für passendes Naturgrün finden Sie in unserem Ratgeber zur Adventsdekoration.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung: Der hängende Ast-Adventskalender

Diese Variante ist besonders beliebt, weil sie edel aussieht und den Raum nicht überlädt. So gelingt der Aufbau:

Benötigte Materialien

  • Ein stabiler Ast (ca. 80 bis 100 cm lang, trocken und tragfähig)
  • 24 Kraftpapiertüten oder kleine Beutel
  • Reissfeste Naturkordel wie unsere Packschnur Flachs
  • Festliches Band, z. B. ein gebleichtes Juteband
  • 24 Zahlenanhänger oder Aufkleber (1 bis 24)
  • Eine feine Lichterkette 80 LED für stimmungsvolles Licht
  • Schere, Lochzange und kleine Holzklammern

Ablauf

  1. Ast vorbereiten: Bürsten Sie lose Rinde und Schmutz vom Ast ab. Binden Sie an beiden Enden des Astes ein langes Stück Flachsschnur fest, sodass eine stabile Aufhängung entsteht. Bringen Sie den Ast an der gewünschten Wand oder an einem Deckenhaken an.
  2. Tüten befüllen: Legen Sie die Geschenke in die Papiertüten. Schlagen Sie die oberen Enden zwei- bis dreimal um und lochen Sie die Tüten mittig mit der Lochzange.
  3. Nummerieren: Bringen Sie die Zahlenaufkleber gut sichtbar auf den Tüten an oder befestigen Sie kleine Anhänger.
  4. Aufhängen: Schneiden Sie 24 unterschiedlich lange Stücke der Flachsschnur ab (zwischen 15 und 50 cm). Fädeln Sie die Schnur durch das Loch der Tüte und verknoten Sie diese versetzt am Ast.
  5. Dekorieren: Wickeln Sie abschliessend die Lichterkette locker um den Ast und stecken Sie einige frische Tannenzweige oder Christbaumkugeln aus unserer Kategorie für Weihnachtsdeko dazwischen.

LANDI Praxis-Tipp: Hängen Sie die Zahlen keinesfalls der Reihe nach von links nach rechts auf. Mischen Sie die Daten 1 bis 24 wild durcheinander und verteilen Sie kleine und grössere Päckchen ausgewogen über die gesamte Astbreite. Das morgendliche Suchen nach der richtigen Zahl macht das Auspacken gerade für Kinder noch spannender.

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Selbstgebastelter Adventskalender und Fertig-Set im Vergleich

Wer vor der Frage steht, ob sich der Bastelaufwand lohnt, sollte die Eigenschaften abwägen:

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Kreative Füllideen für Kinder, Partner und die Familie 

Die Füllung ist das Herzstück des Kalenders. Hier finden Sie erprobte Ideen, die für leuchtende Augen sorgen:

Füllideen für Kinder

  • Kleine Bastel- und Spielsachen: Knete, Holzstempel, Buntstifte, kleine Modellautos, Mini-Puzzles oder Reflektoren für den Schulweg.
  • Gemeinsame Backfreude: Stecken Sie festliche Ausstechformen in den Kalender und verknüpfen Sie dies mit einem gemeinsamen Backnachmittag nach unseren Rezepten zum Backen in der Weihnachtszeit.
  • Gesunde Leckereien: Mandarinen, Baumnüsse, getrocknete Apfelringe und Schoko-Taler.

Füllideen für Erwachsene und Partner

  • Kulinarische Entdeckungen: Ausgefallene Gewürzmischungen, Mini-Konfitüren, edle Teesorten oder handgeschöpfte Schokolade.
  • Praktisches für den Alltag: Nützliche Kleinwerkzeuge (z. B. Taschenmesser, Multitool, Bit-Sets) für Heimwerker.
  • Wohlfühlmomente: Badezusätze, Lippenbalsam, Handcreme für die kalten Wintertage. Weitere Präsente finden Sie in unserem Überblick für Geschenkideen.

Füllideen für Haustiere

Wer tierische Mitbewohner verwöhnen möchte, befüllt einen Kalender mit gesunden Belohnungssnacks, kleinen Kauspielzeugen oder Katzenminze-Kissen.

Die richtige Dramaturgie: 24 Tage geschickt aufteilen

Niemand muss 24 kostspielige Geschenke besorgen. Ein gelungener Kalender lebt von der Abwechslung:

Bauen Sie Spannungsbögen ein. An gewöhnlichen Werktagen genügen süsse Kleinigkeiten, Nüsse oder ein schöner Spruch. Besondere Höhepunkte gehören auf den 6. Dezember (Samichlaus), die vier Adventssonntage und den 24. Dezember (Heiligabend).

LANDI Praxis-Tipp: Setzen Sie auf das Prinzip «Zeit statt Zeug». Füllen Sie mindestens 4 bis 6 Türchen mit handgeschriebenen Gutscheinen für gemeinsame Erlebnisse: ein Schlittelausflug, ein Fondue-Abend, ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt oder eine Stunde ungestörte Vorlesezeit am Kamin. Diese Geschenke kosten wenig Geld, schaffen aber unvergessliche Erinnerungen.

Fazit: Liebevoll gebastelt durch die Vorweihnachtszeit

Ein selbst gemachter Adventskalender ist der schönste Beweis für gelebte Zuneigung in der Vorweihnachtszeit. Ob als hängender Ast mit schlichten Kraftpapiertüten oder als wiederverwendbares Adventssäckli-Arrangement: Mit einer Mischung aus kulinarischen Kleinigkeiten, nützlichen Aufmerksamkeiten und persönlichen Gutscheinen bereiten Sie Ihren Liebsten 24 Tage lang pure Freude. Besuchen Sie Ihren LANDI Laden in der Region, entdecken Sie Schnüre, Bänder und vielseitige Füllartikel und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

FAQ - Häufige Fragen zur "Adventskalender selber machen"

Idealerweise starten Sie Mitte November mit der Materialbeschaffung und dem Basteln. So bleibt genügend Zeit, alle 24 Präsente stressfrei zu besorgen und einzupacken, damit der Kalender am Vorabend des 1. Dezembers bezugsbereit ist.

Achten Sie darauf, dass schwere Geschenke (z. B. Gläser oder Flaschen) an kurzen Schnüren und nahe an der Astaufhängung befestigt werden. Sehr schwere Präsente können Sie auch am Boden unter dem Ast platzieren und mit einer Schnur nach oben verbinden.

Gutscheine, Pixi-Bücher, Rätselzettel, kleine Holztiere, Bastelmaterial, Badesalz oder getrocknete Früchte sind ideale Alternativen zu klassischer Schokolade.